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Vier Wochen SHISEIDO ZEN FOR MEN: ein Selbstversuch in „Aromachologie“

Shiseido_ZenForMenWürzige Hölzer, fruchtige Exotik, maskuline Leder- und Moschus-Akzente: so kennen, so lieben wir den aktuellen Shiseido-Herrenduft Zen for Men. Als ich den Duft im vergangenen Jahr kennen lernte, fiel mir besonders ins Auge, dass Shiseido damit wirbt, Zen for Men mit „aromachologischen Inhaltsstoffen“ versehen zu haben, die – so die zunächst recht kühn anmutende Versprechung – in der hektikschwangeren modernen Zeit eine stressmildernde Wirkung entfalten sollen.  Ein Parfum also, dass nicht einfach nur das tut, was man von einem Parfum gemeinhin erwartet (nämlich: toll duften),  sondern das nebenbei auch noch Stress reduziert und zu mehr Gelassenheit im Leben verhilft – dank „aromachologischer Inhaltsstoffe“? Ich muss zugeben, ich war zunächst doch etwas skeptisch.

„Aromachologie“ – eine Wortmixtur aus „Aroma“ und „Physiopsychologie“ – nennt sich eine von Shiseido forcierte Forschungsrichtung, die die Duftaromen hinsichtlich ihrer Wirkung auf Körper und Psyche untersucht und zu optimieren versucht; einem Parfumduft kommt demnach nicht bloß die Bedeutung zu, einfach „nur“ möglichst gut und angenehm zu riechen, sondern nach Möglichkeit auch das mentale, und damit letztlich auch das körperliche Wohlbefinden zu erhöhen. Ein Ansatz, den man so auch aus dem Bereich der Aromatherapie, etwa mit ätherischen Ölen, kennt. Oder auch aus dem „Duft-Marketing“, bei dem Düfte sogar gezielt dazu eingesetzt werden, um die Stimmung von Kunden zu beeinflussen oder Menschen in Kauflaune zu versetzen (darüber werde ich in diesem Jahr in einem eigenen Artikel noch mehr berichten).

Welche „aromachologischen Inhaltsstoffe“ nun ganz genau in Zen for Men enthalten sind, war nicht ohne weiteres in Erfahrung zu bringen – da lässt sich Shiseido wohl nicht so einfach in die Karten schauen. Immerhin reizt doch aber die Behauptung, der Duft von Zen for Men wirke stressmildernd, im Rahmen eines Praxisversuchs ganz knallhart und konkret auf seine Plausibilität hin überprüft zu werden. Was ich mir nicht nehmen ließ, und in den vergangenen Wochen auch ausgiebig getan habe!

Und welche Jahreszeit wäre für einen solchen Versuch wohl besser geeignet als die vielerorts turbulente, von hektischer Betriebsamkeit erfüllte Zeit vor Weihnachten und dem Jahreswechsel? Vier Wochen lang habe ich also täglich Zen for Men aufgetragen, und mich damit immer wieder ganz gezielt in potenziell stressreiche Situationen hinein begeben; wo immer die Masse an Menschen groß, die Zeit besonders knapp, die Stimmung betont hektisch, gereizt oder gar zum Zerreissen angespannt war, war in den vergangenen Wochen mein Platz – stets großzügig eingehüllt in den (übrigens überaus köstlichen) Duft von Zen for Men!

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