Artikel-Schlagworte: „Parfumeur“

Escentric Molecules – Was hat es mit Iso E Super auf sich?

Als ich meine neue Arbeitsstelle für den Onlineshop Essenza Nobile antrat, hörte und las ich ständig von einem bestimmten Parfum, beziehungsweise einer bestimmten Marke. Bei Bestellungen hatte ich es ständig in der Hand und ein Blick in die Statistik zeigte mir, dass die Düfte von Escentric Molecules – zumindest von den Absatzzahlen -  alle anderen Produkte in den Schatten stellen.

Mein Interesse war geweckt. Was hat es auf sich mit diesen Parfums in den hochmodernen, stylischen Flakons und Verpackungen (gestaltet vom Designer der Sängerin Björk) auf sich?

Meine Neugier führte mich zuerst auf einen Forumthread des Beautyboards. Hier war so einiges Unglaubliches zu lesen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Wer war Coco Chanel?

Coco Chanel
„Bewege dich, sei selbstständig, unabhängig, arbeite – und sehe gut dabei aus“.

So lautete das Motto einer gewissen Gabrielle Bonheur Chasnel, den meisten wohl doch eher bekannt als Coco Chanel. Eigenständig, eigensinnig, strebsam, kreativ und immer auf  der Suche nach neuen Wegen, so könnte man diese wichtige Persönlichkeit beschreiben und würde ihr trotzdem nur annähernd gerecht zu werden.

Den Weg der Rebellin aus dem Waisenhaus kann man nun schon seit fast 2 Monate im Kino nacherleben.  Als Erfinderin des weltweit ersten synthetischen Parfums, des  Allzeitklassikers “Chanel No.5″, des Chanel-Kostüms (auch bekannt als das  “kleine Schwarze”) oder  des Modeschmucks hat sie der Welt der Düfte und der Schönheit einen großen und unverzichtbaren Dienst erwiesen.

Danke, Coco.

p.s.: Der Film läuft in vielen Kinos Deutschlands immer noch. Augen aufhalten!

A Scent by Issey Miyake

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Issey Miyake ist neben Kilian Hennessy für mich die interessanteste Gestalt in der Welt der Düfte. Natürlich – er unterscheidet sich von Herrn Hennessy darin, dass er kein Parfumeur ist, sondern revolutionärer Modedesigner und deshalb die Düfte nicht selbst kreiert. Dennoch: die Vision, der Stil, die Ästhetik und Aussage der Düfte für die er das Konzept liefert machen ihn zu etwas ganz Besonderem.

Für mich ist er einer der Wenigen, die es schaffen einen Duft auch in einen gesellschaftlichen Kontext zu bringen. Erst heute habe ich den Text zu seinem letzten Duft “A Scent by Issey Miyake” für unseren Online-Shop geschrieben und war erstaunt wie er seine Aussage über das Design des Flakons und des Duftes transportiert. Ich schrieb zum Duft:

Eine Ode an die Einfachheit in einer schnellen, lauten und überladenen Welt.

Dieser Duft, so reduziert, so feminin, so pur in seinem Wesen, hat eine asiatische Tallandschaft zum Vorbild und will ein Gegenpol sein. Ein Gegenpol zur übersättigten, reizüberfluteten und verworrenen Welt in der wir leben.

Er soll einfach sein. Nicht kompliziert, nicht melancholisch, kein farbenfrohes Lichterspiel. A Scent hat ein anderes Ziel. Klarheit, Transparenz, Frische und Energie sind die Elemente, die Assoziationen von denen dieser Duft lebendig gemacht wird. Würde man ihm Bewegungen andichten können, wäre es die grazile Sanftheit einer Katze in Kombination mit der Leichtigkeit eines Kolibrifluges.

Weiter zum Flakon:


Der Flakon wirkt wie aus einem Block geschnitten, rein und klar, keine Texturen und Farbspiele sondern ist Glas in seiner rohen Form. Einzig die Gravur des Schriftzuges bringt eine leichte Verzerrung in das glatte Gesamtbild ein und spielt mit der sonst so lupenreinen Transparenz.

Dieser Gedanke spricht mich wirklich an, denn ich finde das hier ein Problem, bzw. ein Bedürfnis unseres  Zeitgeistes sehr direkt angesprochen wird.

Liebe Leser, kennen Sie noch weitere Düfte die eine ähnlich tiefe Aussage so glaubwürdig vermitteln? Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diese über einen Kommentar hinterlassen würden!

John Varvatos: Artisan versprüht mit Zitrusnoten und sonnig-floralen Akzenten Sommererinnerungen

John Varvatos: Artisan

JOHN VARVATOS ARTISAN erinnert ganz stark an den Duft unberührter Natur. Pur, erfrischend und belebend versprüht er den Frieden und die Ruhe eines langen Sommer-Wochenendes. Der Duft ist wie ein großartiges Outdoor-Erlebnis – das Erlebnis Natur in völlig unverfälschter und ursprünglicher Art.

JV Fragrances & Skincare, New York, ein Tochterunternehmen der Shiseido-Gruppe, kündigte bereits im Dezember 2008 das Duft-Event für Frühling 2009 an, das Juni 2009 auch in Deutschland in den Handel geht: JOHN VARVATOS ARTISAN. Der neue Duft komplettiert die Herrenduft-Trilogie des renommierten Designers und erweitert somit die Bedeutung der hochwertigen Lifestyle-Marke.

John Varvatos war persönlich an jeder einzelnen Entwicklungsstufe seines neuen Dufts beteiligt – seine unverwechselbare Handschrift ist klar zu erkennen: Sorgfältigst elaborierte Details und der für die Marke so charakteristische Mix aus traditioneller Handwerkskunst und modernster Technologie.

“Jedes Detail, jeder Aspekt meines neuen Dufts ARTISAN – von den sorgfältig komponierten, ausgewogenen Elementen, die dieser einzigartige Duft ausstrahlt, bis hin zum handgeflochtenen Flakonetui – alles reflektiert wahre Handwerkskunst. Das Ergebnis ist von unvergleichlich zeitloser Qualität und bringt sowohl meinen Respekt vor der Vergangenheit als auch meine Vision für die Zukunft zum Ausdruck”, so der Designer.

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Comme des Garcons – kreativ und verführerisch

Comme des Garcons

Treibende Kraft hinter dem bekannten Fashion-Label „Comme des Garcons“ ist die anerkannte, japanische Designerin Rei Kawakubo.

Obwohl sie anfänglich der Philosophie, den Schönen Künsten und der Literatur zugetan war, welche sie auch in ihrem Heimatland studierte, begann sie 1967, nach einer ungewöhnlichen Karriere, als freie Stylistin in einer Textilfirma zu arbeiten. Im gleichen Jahr gründete Rei Kawakubo ihr erstes eigenes Label. Das Label „Comme des Garcons“ folgte diesem im Abstand von vier Jahren.

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Grosse Oper: Amouage

Amouage Jubilation

Es war einmal …

Vor einem Vierteljahrhundert beschloss Sultan Qabus bin Said von Oman, die arabische Kunst der Parfumherstellung, die bereits im 9. Jahrhundert ihren ersten Höhepunkt erreicht hatte, wieder in ihre Heimat zurückzuholen. In der Hauptstadt Muskat ließ er eine Fabrik bauen, in der noch heute sämtliche Flakons für Männer- und Frauendüfte von Hand hergestellt werden. Zugleich vergab er den Auftrag, einen luxuriösen Duft zu kreieren, der die Aromen des Orients mit denen der übrigen Welt vereinen sollte. Erster Parfumeur für seine Marke Amouage – ein Wortspiel aus dem arabischen Amwaj für Welle und dem französischen Amour für Liebe – wurde Parfumlegende Guy Robert, der schon olfaktorische Meisterwerke für Hermes, Dior und Rochas komponiert hatte. Inzwischen ist der mit dem Sultan verwandte Scheich Sayyid Hamau–bin Hamoud al bu Said Chef des Duft-Labels. Und für die “Jubilation”-Edition zeichnet ein neuer Arrangeur verantwortlich. VOGUE traf Creative Director Chris­topher Chong bei der Präsentation in Oman.

VOGUE: Der erste Amouage-Duft hieß „Gold” und galt als typisch schwer, wenn nicht gar schwülstig ori­entalisch. Was haben Sie daran geändert?

CHRISTOPHER C H O N G: Die Basis – das sogenannte Herz von Oman – ist er­halten geblieben. Das heißt, die regional typi­schen Aromen von hand­geerntetem Silberweih­rauch, der im Süden des Landes wächst, einer Rosenart aus den Bergen sowie Limonen sind nach wie vor präsent, sie werden nun allerdings von der Rose dominiert.

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Creed: Royal Water, Creed – Königliche Düfte

Creed Düfte

Creed hat ein eignes Ordnungssystem für seine Kompositionen: «La Collection Privée» bezeichnet die ältesten Parfums, fast ausschliesslich für die europäischen Höfe hergestellt. «Les Millésimes» sind Düfte aus sehr raren und konzentrierten Essenzen, und «Les Eaux de Toilette» können genausogut von Frauen wie von Männern getragen werden.

Wer bei Creed ordert, befindet sich in bester Gesellschaft. Königinnen, Prinzen und Stars gehörten und gehören zur Kundschaft. Creed war Lieferant am Hofe Königin Victorias. Die langjährige Herrscherin des Empire liebte «Fleurs de Bulgarie», den Duft von bulgarischer Rose und grauem Ambra. In die Hofburg nach Wien zu Kaiser Franz-Josef und Kaiserin Elisabeth wurde geliefert, Prinz Rainier von Monaco liess zur Hochzeit für Grace Kelly «Fleurissimo» aus Tuberose, Veilchen, Iris und Rosen komponieren. Nach der fünfjährigen Exklusivfrist für die Fürstin war Jacqueline Kennedy Onassis eine der ersten, die «Fleurissimo» trugen.

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