Artikel-Schlagworte: „Jungbrunnen“
Serie – „Jungbrunnen Schlaf“. Teil 3: Interview mit Schlafforscher Prof. Dr. Manfred Walzl
Edle Essenzen: Herr Professor Walzl, haben Sie heute Morgen gut ausgeschlafen?
Manfred Walzl: Ja, danke, wie immer sehr gut. Ich habe das große Glück, abends abschalten zu können, womit einem guten Schlaf nichts mehr im Wege steht.
Edle Essenzen: Warum schlafen wir eigentlich? Und was ist das überhaupt, dieser Schlaf – eine Art vorübergehende Bewusstlosigkeit?
Manfred Walzl: Über diesen Punkt könnten wir lange diskutieren – genauso, wie es auch die Wissenschaft noch immer tut. Ist der Schlaf so eine Art Überbleibsel aus grauer Vorzeit, ein Bruchstück des Winterschlafs? Ist er ein Regenerationsmechanismus oder – ganz modern – ein Energiesparmodus? Im Grunde ist das doch egal. Tatsache ist: Ohne Schlaf gibt es kein Leben. Wir können wochenlang ohne feste Nahrung auskommen, tagelang, ohne zu trinken, aber keine 48 Stunden ohne Schlaf. Sonst handeln wir uns ziemliche Probleme ein, körperlich wie geistig. Und was die Frage zur Bewusstlosigkeit betrifft: In manchen Schlafperioden, zum Bespiel in den REM-Phasen, also den Traumperioden, ist unser Gehirn sogar aktiver als im Wachzustand.
Edle Essenzen: Wie viel Mysterium und Rätsel steckt nach dem augenblicklichen Stand der Schlafforschung noch in der Thematik „Schlaf“? Ist dazu schon alles Wesentliche gesagt und erforscht, oder gibt es da noch jede Menge Neuland zu entdecken?
Manfred Walzl: In den letzten Jahren und Jahrzehnten hat die Schlafforschung unglaubliche Fortschritte gemacht. Und im Schlaflabor entdeckt man beinahe täglich Neues. Wie sonst könnten wir schon unter 120 verschiedenen Diagnosen von Schlafstörungen unterscheiden? Aber es stimmt schon: Vieles liegt noch im Dunkeln und wartet darauf, entdeckt zu werden, etwa das Phänomen des Träumens, der REM-Stadien und so weiter…
Edle Essenzen: …Ihr Arbeitsplatz ist also dauerhaft gesichert?
Manfred Walzl: Zweifellos. Auch die Weltgesundheitsorganisation, die WHO in Genf, ist übrigens ähnlicher Meinung. Sie hat die Schlafstörungen neben Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes und Lungenkrebs zu den vier großen Herausforderungen für die Medizin der nächsten fünfzig Jahre gereiht. Da gibt es also noch viel Arbeit …

„Ein ausreichender und qualitätsvoller Schlaf ist ein wirklicher Jungbrunnen (...) Der Schlaf kann vieles wieder gut machen. Er ist ein ganz bestimmender Faktor unseres Lebens, ein Spiegel unserer Seele. Da haben Haut und Schlaf ja viel gemeinsam“…
Edle Essenzen: Wie und warum wird man eigentlich Schlafforscher? Schlafforscher ist ja nicht unbedingt der klassische Beruf, von dem man schon als kleiner Junge im Sandkasten träumt. Wann sind Sie über das Thema „Schlaf“ gestolpert und haben erkannt, dass das ein Feld ist, das beackert werden muss?
Serie – „Jungbrunnen Schlaf“. Teil 2: Nachtpflege für den perfekten Schönheitsschlaf
Wenn wir über den „Jungbrunnen“-Effekt reden, der dem Schlaf innewohnt, steht natürlich ein Thema ganz im Mittelpunkt des Interesses: die nächtliche Hautpflege. Aber warum bedarf es eigentlich überhaupt einer speziell abgestimmten Pflege für die Nacht? Ist die Haut nachts nicht genau die selbe wie am Tag? Warum also eine Nachtcreme?
Nachtcremes – die fleißigen Assistenten des Schönheitsschlafes
Der Schlaf ist von ganz besonderer Bedeutung für die Hautregeneration. Während die Haut tagsüber vor allem ihre Schutzfunktion wahrnimmt und damit beschäftigt ist, den schützenden Hydrolipidfilm aufrecht zu erhalten, werden im Schlaf Zellschäden, die tagsüber z.B. durch UV-Strahlung oder andere Umwelteinflüsse entstanden sind, repariert. Das Wachstumshormon HGH wird ausgeschüttet, und während des Tiefschlafs läuft die Zellteilung auf Hochtouren, ebenso wie die Durchblutung und die Versorgung mit Nährstoffen. Die nächtliche Regeneration der Haut folgt dabei einem eigenen Biorhythmus, nach dem man sozusagen die Uhr stellen kann; so zeigen etwa Studien, dass ungefähr um ein Uhr nachts die Zellteilung ihren Höhepunkt erreicht, während gegen vier Uhr morgens wasser- und fettlösliche Substanzen am besten die Haut durchdringen können…
Während wir also friedlich schlummern, ist unsere Haut hellwach und hochaktiv. Klar also, dass diese Tagesphase eine ganz besondere Hautpflege benötigt… doch was ist zu beachten, um den segensreichen „Jungbrunnen“-Effekt des Schlafes optimal mit der Nachtpflege zu unterstützen?
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Serie – „Jungbrunnen Schlaf“. Teil 1: Schlafen Sie sich schön, gesund… (und sogar schlank)!
„Geh jetzt schlafen, damit du morgen schön bist…“
(Jean Anouilh – Antigone)
Und es gibt ihn doch: den Schönheitsschlaf! Manch eine(r) erinnert sich gewiss noch an unsere beliebte „Jungbrunnen“-Serie aus dem vergangenen Jahr. Bei meiner weiteren Suche nach etwas, das dem mythologischen Menschheitstraum vom „Jungbrunnen“ zumindest nahe kommt, bin ich auf ein Thema gestoßen, das zunächst eigentlich recht trivial klingt – es aber bei genauerer Betrachtung Jungbrunnen-mäßig ganz schön in sich hat: unser Schlaf.
Die Bedeutung des Schlafes wird zuweilen grob verkannt oder geringgeschätzt. Gerade in westlichen Industrieländern, in denen die Devise nicht selten „Zeit ist Geld“ lautet, wird der Schlaf oftmals sogar regelrecht verachtet, als vermeintlich unnützer Räuber von Lebenszeit. „Wer länger schläft als sieben Stund´, verschläft sein Leben wie ein Hund“, lautet etwa ein deutsches Sprichwort.
Ganz anders betrachteten das hingegen etliche bekannte Dichter und Denker vergangener Tage, die oftmals wohl allein schon rein intuitiv um die Bedeutung des Schlafes für ihr eigenes Leben und Wirken wussten. Wie etwa Arthur Schopenhauer, der metaphorisch feststellte: „Der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr“. Oder Heinrich Heine, der vom Schlaf nachgerade leidenschaftlich schwärmte: „Der Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung!“. Franz Kafka erwehrte sich des Drangs zum Frühaufstehen mit einem regelrechten Aufschrei: „Dies frühzeitige Aufstehen macht einen ganz blödsinnig. Der Mensch muss seinen Schlaf haben!“, postulierte er – während Carl Zuckmayer dem Schlaf eine geradezu essenzielle Bedeutung für das Leben schlechthin zuschrieb: „Der eigentlich hervorbringende, fruchtbare Teil unseres Daseins ist der Schlaf“. Und für Goethe, der sich bekanntlich selbst regelmäßig mindestens neun Stunden Schlaf pro Tag gönnte, war der Schlaf sogar eine eigene Gottheit: „Ich habe nur zwei Götter: Dich und den Schlaf. Ihr heilet alles an mir, was zu heilen ist“, schrieb er einst an Charlotte von Stein.

Schlaf in der Kunst: Frederick Carl Frieseke, "Der Schlaf", 1903; Johann Baptist Reiter, "Schlummernde Frau", 1849.
Und jene göttlich-heilsame („Jungbrunnen“-)Wirkung, die Goethe dereinst dem Schlaf zusprach, ist heutzutage – dank moderner Schlafforschung – auch „streng wissenschaftlich“ mit klinischen Studien und Untersuchungen gut und umfangreich belegt. Ich habe einmal ein paar Beispiele für die aktuellen Erkenntnisse hierzu zusammengetragen – und war dabei selbst überrascht, wie viele mannigfaltige positive Aspekte der Schlaf für unser Leben haben kann…
”Asphalt-Picasso” trifft Edle Essenzen: Exklusiv-Interview mit Jungbrunnen-Künstler Julian Beever!
In unserer letzten Folge der Serie ”Jungbrunnen in der Kunst” stellte ich das Gemälde ”Aveeno Fountain of Youth” von Julian Beever vor. Der weltweit als ”Pavement Picasso” (”Asphalt-Picasso”) gefeierte Star-Straßenkünstler ist bereits zu Lebzeiten eine Legende; in vielen Ländern und Weltmetropolen hinterließ er auf Einkaufsmeilen, Straßen und Plätzen seine fantastischen Visionen in 3D und Straßenkreide.

Unser Gesprächspartner Julian Beever: Selbstportrait, Hauptstraße Brüssel
Da ist es verständlich, dass es derzeit alles andere als einfach ist, ein Interview mit dem viel beschäftigten ”Asphalt-Picasso” zu bekommen; zumal Julian Beever dieser Tage gerade mitten in den aufwändigen Planungen für ein Weihnachtsgemälde steckt! Für Edle Essenzen nahm sich der sympathische britische Ausnahmekünstler dennoch ein paar Minuten Zeit, um den Skizzenblock für einen Moment beiseite zu legen und uns ein Exklusiv-Interview zu geben; so plauderte er zwischen Tür und Angel ein wenig über Schönheit in der Kunst, den Aveeno-Jungbrunnen – und erklärte uns außerdem, warum seine Gemälde selbst nach dem größten Wolkenbruch und Platzregen keineswegs verloren gehen, sondern für die Ewigkeit erhalten bleiben, und unvergänglich sind…
Forever-Young-Kompendium #1: Faltenreduktion – Die Basics

Herzlich Willkommen zu unserem Forever-Young-Kompendium – welches sich nahtlos in die Jungbrunnen-Wochen bei Edle Essenzen eingliedert. In dieser Serie werden wir Ihnen einen großen Teil unseres Wissens zum Thema Anti-Ageing und Hautpflege an die Hand geben. Das Kompendium wird ein umfangreiches Standardwerk, welches wir Ihnen zu späterem Zeitpunkt auch als E-Book zum Download anbieten werden.
Kapitel 1: Faltenreduktion – Die Basics
Bei diesen Basics wollen wir uns einmal ganz grundlegend einen Faktor ansehen, welcher den Erfolg von gezielter Faltenreduktion vermindert. Zuerst muss besonderes Augenmerk auf die allgemeine Gesundheit der Haut gelegt werden. Will man sie nämlich davor bewahren, schnell die Zeichen des Alterns anzunehmen, ist ein gut ernährter Körper unabdingbar. Grundsätzlich gilt: Ist die Haut gesund, wirkt sie automatisch gesünder und jünger. Eine gesunde Haut ist auch entscheidend darüber, ob Wirkkosmetik gegen Falten die versprochenen Effekte erzielen kann, denn eine ausreichende Nährstoffversorgung durch die Ernährung ist Grundvorrausetzung für jegliche positive Entwicklung.
Treten Falten auf, muss das nicht unbedingt heißen, dass die Haut ungesund oder der Körper schlecht ernährt ist, allerdings sollte ein genauerer Blick auf die Gesamtgesundheit geworfen werden.
Hierzu ist es wichtig die Essgewohnheiten unter die Lupe zu nehmen: Diesen Beitrag weiterlesen »
Anti-Aging-Wunder mit Pinsel und Farbe: Jungbrunnen in der Kunst – Teil 3
Dreiteilige Serie. Heute: Ein Jungbrunnen mitten im Herzen der Weltmetropole New York (mit Video!).
Die letzte Station unserer kleinen Tauchexpedition in die Jungbrunnen-Welten der Kunst ist der Union Square in New York. Anfang 2007 schlug hier Julian Beever – wie Sie gleich sehen werden: im ganz und gar wörtlich gemeinten Sinne! – seine Zelte auf. Julian Beever, der auch als „Pavement Picasso“ („Asphalt-Picasso“) bekannt ist, ist einer der weltweit berühmtesten Straßenkreide-Künstler. Seine Straßenmalerei ist unglaublich spektakulär, da er mit fantastischen dreidimensionalen Effekten arbeitet…
Anti-Aging-Wunder mit Pinsel und Farbe: Jungbrunnen in der Kunst – Teil 2
Dreiteilige Serie. Heute: Ein Jungbrunnen im prunkvollen Festsaal eines mittelalterlichen Schlosses in Italien – und auf einer Schweizer Banknote…
Nachdem ich im ersten Teil dieser Serie das Gemälde „Der Jungbrunnen“ von Lucas Cranach aus dem Jahr 1546 näher vorgestellt habe, reisen wir nun noch einmal ein gutes weiteres Jahrhundert auf der Zeitachse zurück – und landen prompt im „Sala Baronale“, dem Festsaal des Castello della Manta, eines mittelalterlichen Schlosses im italienischen Piemont. Wir schreiben ungefähr das Jahr 1440 – ein Maler verziert gerade im Auftrag des Schlossherren Valerano den festlichen Saal mit einem farbenfrohen Fresko. Das zentrale Motiv ist deutlich zu erkennen: ein Jungbrunnen! Doch Name und Gesicht des Künstlers bleiben für uns im Verborgenen. Er ist heute lediglich als „Maestro della Manta“ bekannt; ähnlich wie um den Verfasser des Nibelungenliedes ranken sich auch um die Person des Erschaffers dieses Jungbrunnen-Gemäldes Rätsel und Geheimnisse…
Anti-Aging-Wunder mit Pinsel und Farbe: Jungbrunnen in der Kunst – Teil 1
Inspiriert von unserem Interview mit Professor Madeo („Jungbrunnen Spermidin?“) habe ich mich auf die Suche nach weiteren Aspekten der faszinierenden Thematik „Jungbrunnen“ gemacht. Die mythologische Vorstellung und wundersame Ahnung, dass es wohl irgendwo auf der Welt einen Jungbrunnen geben müsse, der uns ewig-jugendliche Schönheit verleiht, ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst, und beflügelte seit jeher die menschliche Fantasie.
Ganze Expeditionen wurden schon ausgeschickt, um den Brunnen mit dem Anti-Aging-Wunderwasser ausfindig zu machen. So war etwa der spanische Hauptmann Juan Ponce de Léon im Jahr 1513 mit seinen Mannen und Karavellen mehr als sechs Monate lang unterwegs, auf der Suche nach der Insel Bimini, auf der sich laut Indio-Sagen der Jungbrunnen befinden sollte. Entdeckt hat er das „Wasser des Lebens“ freilich nicht – dafür aber Florida, wo übrigens bis in die heutige Zeit hinein nicht wenige Menschen den Jungbrunnen vermuten.
Wirklich gefunden hat ihn auch bis heute wohl noch niemand – vielleicht einmal von Professor Madeo abgesehen, der genau dies aber in unserem Interview mit akademischer Bescheidenheit weit von sich weist. Doch zumindest in einem Bereich kann man ihn bereits heute in vielfältiger Form entdecken, sprudeln sehen und auch (zumindest mit dem Auge) in ihm baden: nämlich in der Kunst, in der Malerei. Hier ist der Jungbrunnen längst Realität, und das schon seit vielen Jahrhunderten. Vom Mittelalter bis in die Gegenwart beschäftigte die Beauty-Vision schlechthin zahllose Künstler, und inspirierte sie zu kühnen Fantasien in Farbe, auf Leinwand, Papier oder Stein. Wer hätte es gedacht: Sogar bis auf ein modernes Zahlungsmittel, eine offizielle Banknote, hat es der Jungbrunnen bereits als Motiv geschafft! (…doch dazu im zweiten Teil dieser Serie noch mehr).
Ich habe im Rahmen einer kleinen, dreiteiligen Serie aus mehr als einem halben Jahrtausend einige mir besonders interessant erscheinende Beispiele für Jungbrunnen-Utopien in der Malerei zusammengetragen, die vor allem eines zeigen: der Jungbrunnen lebt – man muss nur genau genug hinschauen…
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JUNGBRUNNEN SPERMIDIN? – Edle Essenzen im Gespräch mit Professor Madeo

Unser Gesprächspartner Professor Madeo
Im Oktober erschienen weltweit sensationell anmutende Pressemeldungen aus der Welt der Wissenschaft, die uns von der Redaktion Edle Essenzen – wie auch viele unserer Leserinnen und Leser – hellhörig werden ließen: Eine Forschergruppe rund um Professor Francesco Madeo vom Grazer Institut für Molekulare Biowissenschaften hat im Rahmen von Laborversuchen herausgefunden, dass die gezielte Zuführung einer Substanz namens Spermidin den natürlichen Alterungsprozess von Körperzellen bremsen, die zelluläre „Müllabfuhr“ kräftig ankurbeln – und damit deren Leben verlängern könnte. Anti-Falten-Cremes, Botoxspritzen und Schönheitschirurgie – alles vielleicht eines Tages obsolet dank Spermidin? Wir wollten genauer wissen, was dahinter steckt, und baten Professor Madeo zu einem spannenden Interview zum wohl seit jeher faszinierendsten Beauty-Thema überhaupt: dem Jungbrunnen…

"Der Jungbrunnen" - Gemälde von Lucas Cranach, 1546
Edle Essenzen: Herr Professor Madeo, seit der Antike gibt es den mythologischen Traum der Menschheit von einem “Jungbrunnen”, der uns ein ewig jugendliches Aussehen, oder gar Unsterblichkeit beschert. Wie weit sind wir derzeit tatsächlich davon entfernt, dass dieser Mythos Realität werden könnte?
Professor Madeo: Genauso unendlich weit wie immer. Moderne plastische Chirurgie hat der Ewigkeit ein paar Jahre abgetrotzt, mehr nicht. Außerdem würde sich dieser Traum bald in einen Alptraum verwandeln: Nur die Tatsache, dass uns ein Endpunkt gesetzt ist, gibt uns den Impuls, den Tag zu leben und zu lieben. Menschen, die plötzlich erfahren, dass sie in zwei Jahren an einer unheilbaren Krankheit sterben werden, berichten oft von einem erstaunlichen Phänomen: Nach anfänglicher Verzweiflung, stellen sie ihr Leben um, saugen die Freude aus jeder Minute und tun die Dinge, die sie immer schon tun wollten. Manchmal sagen diese Todgeweihten: Ich habe erst wirklich gelebt, als ich wusste, dass meine Zeit endlich ist.




