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Nez spécial #2: Jean-Claude Ellena – Kreateur der Illusionen

Jean Claude EllenaJean-Claude Ellena hat einmal gesagt, er habe kein Interesse daran mit einem Duft zu versuchen die Natur zu reproduzieren. Er möchte die Düfte der Natur mit Hilfe von hinzugefügte Molekülen verwandeln, transformieren und olfaktorische Illusionen erschaffen…

Dass man als Sohn eines Parfumeurs die Liebe zum Duft in die Wiege gelegt bekommt, ist naheliegend. Zumindest dürften die Sinne von Beginn an auf die feinstoffliche Materie hin geschult sein, so dass  der Wahrnehmung von Düften  eine besondere Rolle zu teil wird. Kein Wunder also, dass  einem solchen familiären Hintergrund eine ganz besondere Nase entspringt.

Als Kind wurde Ellena schon recht früh von der Schule genommen, da seinem ehrgeizigen Vater die Zensuren zu schlecht waren. So kam er früh mit der Arbeitswelt in Kontakt und verbrachte seine ersten Jahre nach der Schullaufbahn als Hilfskraft zu – jedoch schon hier  in der Parfumindustrie. Ein wegweisender Einstieg in ein berufliches Umfeld, welches er nicht mehr so schnell verlassen sollte.  1968 begann er seine Ausbildung bei Givaudan, wo er das Handwerk der Parfumeurskunst von der Pike auf erlernen durfte.

Seine Karriere startete dann fulminant mit dem – heute weltweit als Klassiker bekannten – Duft First für das Duft & – Schmuckhaus Van Cleef und Arpels.  Aus den circa 100 dort arbeiteten Mitarbeitern stach er mit dieser Komposition deutlich aus der Masse heraus, so dass ein erfolgreicher Verlauf seines Werdegangs nicht mehr zu bremsen war. Es folgten viele große Parfums für Dufthäuser wie Frederic Malle, The Diffrent Company,  Cartier, Lacroix, Lalique und  Hermès, bei denen er bis zum heutigen Tage als Hausparfumeur tätig ist.

Seiner Nase sind viele Klassiker zu verdanken, welche sich jahrelanger ungebrochener Beliebtheit erfreuen. Jean-Claude Ellena zeichnet sich für große Düfte wie Colonia Assoluta (Acqua di Parma), La Haie Fleurie du Hameau (L’Artisan Parfumeur),  Un Jardin sur le Nil  & Terre d’Hermè (beide Hermès) verantwortlich.

Interessant ist auch der Wandel in Anwendung der Handwerkskunst. Nutzte Ellena zu Beginn noch an die 200 verschiedene Duftstoffkomponenten, so entwickelte er sich über die Jahre hinweg einen Ruf als Minimalist der Parfums. Heute kreiert er mit nur 20 Ingredienzen einen absolut einzigartiges Parfum.

Ein wahrer Meister seiner Zunft, welcher das Außergewöhnliche im Einfachen sucht.


Hermes setzt seine Verzauberung fort…Kelly Calèche

Hermes - Kelly Caleche

Hermès – Kelly Calèche – Eau de Toilette

Hermes setzt seine Verzauberung fort und baut sein kostbares Erbe aus…

Das neue Parfum „Kelly Calèche“ für junge Frauen ist die Offenbarung des femininen Hermès-Stils von heute. Kelly Calèche bildet eine Symbiose zwischen Leder und Parfum.
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Grosse Oper: Amouage

Amouage Jubilation

Es war einmal …

Vor einem Vierteljahrhundert beschloss Sultan Qabus bin Said von Oman, die arabische Kunst der Parfumherstellung, die bereits im 9. Jahrhundert ihren ersten Höhepunkt erreicht hatte, wieder in ihre Heimat zurückzuholen. In der Hauptstadt Muskat ließ er eine Fabrik bauen, in der noch heute sämtliche Flakons für Männer- und Frauendüfte von Hand hergestellt werden. Zugleich vergab er den Auftrag, einen luxuriösen Duft zu kreieren, der die Aromen des Orients mit denen der übrigen Welt vereinen sollte. Erster Parfumeur für seine Marke Amouage – ein Wortspiel aus dem arabischen Amwaj für Welle und dem französischen Amour für Liebe – wurde Parfumlegende Guy Robert, der schon olfaktorische Meisterwerke für Hermes, Dior und Rochas komponiert hatte. Inzwischen ist der mit dem Sultan verwandte Scheich Sayyid Hamau–bin Hamoud al bu Said Chef des Duft-Labels. Und für die “Jubilation”-Edition zeichnet ein neuer Arrangeur verantwortlich. VOGUE traf Creative Director Chris­topher Chong bei der Präsentation in Oman.

VOGUE: Der erste Amouage-Duft hieß „Gold” und galt als typisch schwer, wenn nicht gar schwülstig ori­entalisch. Was haben Sie daran geändert?

CHRISTOPHER C H O N G: Die Basis – das sogenannte Herz von Oman – ist er­halten geblieben. Das heißt, die regional typi­schen Aromen von hand­geerntetem Silberweih­rauch, der im Süden des Landes wächst, einer Rosenart aus den Bergen sowie Limonen sind nach wie vor präsent, sie werden nun allerdings von der Rose dominiert.

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