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Die vier Schritte auf dem Weg zur Duftaficionada
Wer sie einmal hat, wird sie nicht mehr los: Die Duftsucht – hat sie einen am Schlafittchen gepackt, gibt es kein Entrinnen mehr und die Welt wird nach olfaktorischen Maßstäben neu bemessen. Die Nase wird feiner und man nimmt nicht nur den Duftverlauf wesentlich intensiver war, sondern insgesamt wird die Welt in olfaktorische Bestandteile zerlegt und danach bewertet – Duftjunkie zu werden ist nicht schwer, nein – die stetig wachsende Auswahl an besonderen Düften macht es heutzutage sogar mehr als nur leicht…
Ob Sie selbst schon dazu gehören oder auf welcher Stufe Sie sich gerade befinden erfahren Sie hier:
Schritt 1: Das Interesse am Duft
Bei vielen Menschen ist es so, dass sie von Haus aus ein feines Näschen haben, oder aber ganz allgemein ein schöner Duft – egal ob aus der Natur oder dem Flakon – als besonders angenehm wahrgenommen und wertgeschätzt wird. Andere Menschen stehen den olfaktorischen Freuden eher gleichgültig gegenüber. Ein Mensch, welcher sich für Düfte begeistern kann, wird gelegentlich vielleicht ein Parfum tragen, bei anderen Duftträgern etwas genauer hinschnuppern und auch einmal nach dem Namen eines Parfums fragen. Bei einem Einkaufsbummel in die lokale Parfümerie (zu diesem Zeitpunkt meist noch Filialketten-Parfümerien), fragt die interessierte Duftteuse nach dem ein oder anderen Klassiker wie Chanel No.5 und verschafft sich einen ersten ernsthaften Eindruck von qualitativen Parfums. Beim genauen Riechen, vielleicht auch (sollte ein Kauf erfolgen) erst nach dem längeren Gebrauch, wird der Duftliebhaberin schnell der Unterschied zwischen synthetischen Signature-Teenie-Trash-Düften und erwachsener Parfumeurskunst klar…
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Nez spécial #4: Francis Kurkdjian – Perfumed Life 24/7
Francis Kurkdjian entstammt keiner langen Tradition einer Parfumeursfamilie, im Gegenteil: exakt das erste Viertel seines Lebens hatte er weder den Zugang, noch das Interesse an den olfaktorischen Freuden dieser Welt. Mit 15 Jahren packte ihn jedoch plötzlich Interesse und Freude an Parfum und die Weichen bewegten sich schon jetzt langsam in Richtung Duftdesign. Vorerst studierte er Tanz und Musik (Piano im speziellen), bevor die Leidenschaft zum Duft immer stärker und stärker zu werden begann.
Mit gerade einmal 25 Jahren erschuf Kurkdjian einen bis heute genauso beliebten wie umstrittenen Duft für Jean Paul Gaultier: “Le Male”. Aber dies war nur der Anfang einer ganzen Linie bahnbrechender Parfums für die großen Namen der Fashion-, Beauty- und Luxuswelt: Narciso Rodriguez (For Him), Armani (Mania for men), Joop (Muse), Versace (Jeans Couture Glam) und viele weitere, wurden durch das hochfeine, ästhetische Duftgespür Kurkdjians erschaffen. Aber auch andere Düfte namhafter Parfumhäuser wie Acqua di Parma (Iris Nobile) & Guerlain (Rose Barbare) – oder moderner – Juliette has a Gun, sind das Werk des Franzosen. Keine Aufgabe scheint im zu groß, keine Hürde zu schwierig, wohl auch ein Grund dafür das er sich meisterhaft an die Rekreation von Marie Antoinettes „MA, Sillage de la Reine“ wagte. Ein Duft welcher auf der Homepage von Versailles zu 350 Euro 25/ml erworben werden kann. Mit dem Erlös des Duftes, welcher unter Zusammenarbeit mit Historikern entstand, soll ein besonders kostbares Stück für die Versailler Sammlung erworben werden: Ein 350.000 Euro teurer Reisekoffer der hingerichteten Königin.
Gerne geht der Duftdesigner seine Passion auch mit ungewohnter Kreativität an: Beispielsweise kann man Ihn seiner Maison Francis Kurkdjian gelegentlich olfaktorische Installtionen begutachten wie duftende Seifenblasen, einer neuen wunderschönen Weise der Raumbeduftung oder aber auch die Erstellung von “Custom-Made Fragrances” – Düfte, welche in absoluter Einzigartigkeit auf ihren Träger zugeschnitten werden.
Francis Kurkdjian ist ein Parfumeur, der seinen eigenen Weg geht und auf diesem ist er auch sehr gut aufgehoben.
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Kreativ duften: Layering
Ein aktueller Trend welcher häufig in unserer Parfümerie nachgefragt wird, nennt sich Layering – zu deutsch: Schichtung, beziehungsweise sinngemäß: Überlagerung. Damit ist das Überlagern mehrerer Parfums gemeint, wodurch – mal mehr, mal weniger gut riechende - neue Eigenkreationen entstehen. Diese Technik gibt dem Parfumliebhaber die Möglichkeit mit dem entstehenden einzigartigen Duft, die eigenen olfaktorische Präsenz zu indiviualisieren. Es muss jedoch beachtet werden, dass wirklich nicht jedes Parfum beliebig kombiniert werden kann.
Eine prinzipielle Frage die gestellt werden muss, ist wohl auch ob nicht jeder Duft für sich schon so einzigartig ist, so dass er gar nicht kombiniert werden sollte. Schließlich steht hinter den meisten Kreationen auch ein künstlerischer, wenn nicht sogar metaphorisch-poetischer Gedanke.
Allerdings gibt es auch Häuser die den Grundgedanken des Layerings schon während der Entwicklung ihrer Duftlinien bedenken und fördern. Allen voran ist an dieser Stelle Etro zu nennen, deren Düfte beliebig miteinander / aufeinander verwendet werden können und somit auch einen spielerischen und kreativen Umgang ermöglichen.
Außergewöhnliche Düfte, die für sich schon sehr aussagekräftig & einzigartig sind, sollten – meiner Meinung nach – nicht gelayert werden. Beispielsweise einen Nasomatto zu kreuzen oder das fabelhafte For Her von Narciso Rodriguez, wäre für mich persönlich nicht denkbar.
Nach Aussagen Dritter ist ein Layering mit den neuen Life Threads von La Prairie gut, die Kombination verschiedener Annick Goutal – Düfte (beispielsweise “Petite Cherie” in Kombination mit “Les Nuits d´Hadrien”) soll ebenso erfolgversprechend sein, wie die Arbeit mit diversen Guerlain – Düften.
Es sollte jedoch darauf geachtet werden, das es eine Kombination aus leichten und schweren Düften ist und sie sich in ihren Eigenschaften ergänzen. Der schwere Duft wird zuerst aufgetragen, danach folgt der leichtere zum harmonisieren. Die Düfte müssen nicht zwangsweise an der gleichen Körperstelle übereinander gesprüht werden, sondern können bspw. im Dekolleté und im Nacken angewendet werden. Experimentierfreude ist hier gefragt! Und falls es einmal nicht passen sollte, lässt sich der Duft ja mit einer (ungespritzten) Zitronenscheibe wieder neutralisieren.
Viel Spaß beim ausprobieren!
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Guerlain Aqua Allegoria: Die sonnige Frische des Frühlings mit Kirschblüten und Tiaré

Jede Komposition der Aqua Allegoria-Kollektion von Guerlain hat auf ihre eigene, unverwechselbare Weise eine strahlend-frische Facette. Das Geheimnis dieses Aqua Allegoria ist ein kühnes Bündnis zwischen der Tiaré-Blume und der fragilen Mimose. Es versprüht sofort ein Feuerwerk aus spritzigen und strahlenden Noten.
Sie waren von Anfang an als Hommage an die Natur konzipiert… als Dank für all die Schätze, mit denen die Natur Guerlain beschenkt. Für die Natur, seine unversiegbare Inspirationsquelle, die der Parfumkreateur verehrt und die seine Kreativität immer wieder stimuliert, hat Guerlain diese berühmt gewordene Eaux de Toilette-Kollektion aus der Taufe gehoben. Jede neue Kreation der Aqua Allegoria-Reihe wird mit Spannung erwartet, denn der Überraschungseffekt ist sicher: Einmal im Jahr verbindet Guerlain die kostbaren Grundstoffe zu einer neuen, kühnen Komposition, bei der doch nichts dem Zufall überlassen wird. So entsteht in jedem Frühling ein originelles, blumiges oder fruchtiges Parfumoder auch ein Duo, das uns eine Saison lang oder länger begleitet.
Den Auftakt zu diesem Duftabenteuer, zu dieser Hommage an die Leichtigkeit gab das fruchtige Pamplelune, dem Zitrusfrüchte eine sonnige Frische verleihen. Es folgte das legendäre Herba Fresca, das zu einem Morgenspaziergang mit nackten Füßen im taufrischen Gras einlädt. Anschließend zelebrierte Pivoine Magnifica eine der großzügigsten Duftkomponenten der Flora, die diese Komposition souverän beherrscht: die Pfingstrose. Mit Mandarine-Basilic vereinte Guerlain die herb-frische Sanftheit der Mandarine und die pikante Würze des Basilikums zu einer äußerst delikaten Duftharmonie. Und Angelique-Lilas, eine Mischung aus Brillanz und Moschusnoten und ein wahres Loblied auf die Romantik, zog uns mit seinen naiv-betörenden Noten in den Bann. So hat jede Komposition der Aqua Allegoria-Kollektion auf ihre eigene, unverwechselbare Weise eine strahlend-frische Facette des weiblichen Charmes offenbart.
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Guerlain – Fleur de Feu: Ein raffiniertes Make-up

Die neue Serie aus dem Hause Guerlain ist eine Liebeserklärung an die legendäre Flower Power-Ära, in der dekorative Kosmetik großgeschrieben wurde. Die Guerlain-Frau steckt voller Überraschungen, ist geheimnisvoll, raffiniert und sinnlich. Exakt für diesen Typ wurden die neuen Guerlain-Produkte kreiert.
Die Guerlain-Frau ist eine Spielernatur und genießt sich selbst, wenn sie jeden Tag neue Facetten ihrer Persönlichkeit entdeckt. Mit viel kosmopolitem Charakter und Esprit fasziniert sie die Männerwelt, wenn sie ihren Kennerblick schweifen lässt. Sie ist lasziv und nonchalant und herzerfrischend lebendig.
Die Summer of Love Retrospektive begeistert sie, altmodische Werte besetzt sie mit neuem Charme und Leichtigkeit. In ihrer Handtasche findet man einen blütenreichen Farbenrausch in Form von vier Lidschatten in gelungener Pop-Art-Manier: Ombre Eclat Fleur de Feu. Die elegante Dose in geschwärztem Gold verwöhnt Auge und zeigt Stilbewusstsein. Selbstredend gehört auch ein seidig schimmernder Lip Stick zum Make-up-Repertoire, der Lippenglanz Kisskiss Stick Gloss.












