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Die vier Schritte auf dem Weg zur Duftaficionada
Wer sie einmal hat, wird sie nicht mehr los: Die Duftsucht – hat sie einen am Schlafittchen gepackt, gibt es kein Entrinnen mehr und die Welt wird nach olfaktorischen Maßstäben neu bemessen. Die Nase wird feiner und man nimmt nicht nur den Duftverlauf wesentlich intensiver war, sondern insgesamt wird die Welt in olfaktorische Bestandteile zerlegt und danach bewertet – Duftjunkie zu werden ist nicht schwer, nein – die stetig wachsende Auswahl an besonderen Düften macht es heutzutage sogar mehr als nur leicht…
Ob Sie selbst schon dazu gehören oder auf welcher Stufe Sie sich gerade befinden erfahren Sie hier:
Schritt 1: Das Interesse am Duft
Bei vielen Menschen ist es so, dass sie von Haus aus ein feines Näschen haben, oder aber ganz allgemein ein schöner Duft – egal ob aus der Natur oder dem Flakon – als besonders angenehm wahrgenommen und wertgeschätzt wird. Andere Menschen stehen den olfaktorischen Freuden eher gleichgültig gegenüber. Ein Mensch, welcher sich für Düfte begeistern kann, wird gelegentlich vielleicht ein Parfum tragen, bei anderen Duftträgern etwas genauer hinschnuppern und auch einmal nach dem Namen eines Parfums fragen. Bei einem Einkaufsbummel in die lokale Parfümerie (zu diesem Zeitpunkt meist noch Filialketten-Parfümerien), fragt die interessierte Duftteuse nach dem ein oder anderen Klassiker wie Chanel No.5 und verschafft sich einen ersten ernsthaften Eindruck von qualitativen Parfums. Beim genauen Riechen, vielleicht auch (sollte ein Kauf erfolgen) erst nach dem längeren Gebrauch, wird der Duftliebhaberin schnell der Unterschied zwischen synthetischen Signature-Teenie-Trash-Düften und erwachsener Parfumeurskunst klar…

