Artikel-Schlagworte: „Annick Goutal“
Ninfeo mio: Annick Goutal läutet den Frühling ein!
In den Gärten von Ninfa, nicht weit von Rom entfernt, entdeckten Camille Goutal und Isabelle Doyen einen behüteten Garten Eden. Reife Zitrusfrüchte und saftige Feigen erfüllen die Luft über diesem kleinen Paradies, durch das der Fluss Ninfeo fließt…
Ninfeo mio ist ein wunderbar hesperidisch-frischer Zitrusduft mit einer delikaten Verveine-Note, die durch warme und holzige Akkorde betont wird. Italienische Zeder und Verveine verleihen ihm Frische, während Feige dem Duft einen warmen, weichen und sinnlichen Charakter schenkt. Persisches Galbanum-Harz gesellt eine grünblättrige Note hinzu, die von Zitronenbaumholz und italienischer Bigarade (Bitterpomeranze) zu einem einmaligen Dufterlebnis ergänzt wird, das wie geschaffen ist, den Frühling einzuläuten!
Ninfeo mio ist nicht nur als Eau de Toilette für Damen und Herren erhältlich – obendrein gibt es mit Sous le Figuier auch eine neue Annick-Goutal-Duftkerze, mit der das olfaktorische Feigen- und Zedernthema von Ninfeo mio erneut aufgegriffen wird, vorzüglich ergänzt mit leckeren Pfirsich-, Veilchenblätter- und Minzenoten.
Übrigens – hier noch ein kleiner, feiner Ninfeo-mio-Geheimtipp, ganz unter uns: Ninfeo mio lässt sich hervorragend kombinieren und layern (näheres hierzu im Artikel „Duft-Layering“ von Sjörn Plitzko) mit drei anderen Annick-Goutal-Düften, die jeweils typische Duftfacetten und Charaktereigenschaften von Ninfeo mio besonders betonen; zusammen mit Eau d´Hadrian kommen die enthaltenen Zitrusnoten verstärkt zur Geltung, mit Les Nuits d´Hadrian werden die warmen Noten sehr angenehm unterstrichen, und in Verbindung mit Eau de Sud erhalten die grünen und zitrischen Noten von Ninfeo mio eine besonders starke, intensive und unvergleichliche Präsenz…
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Durch´s Schlüsselloch geschaut: So schön wird das Duft- und Pflege-Frühjahr 2010!
Von Rose bis Oud, von Verveine bis Petitgrain, von Les Yeux Pressé bis Nutri Supréme: eine Vorschau.
In unserem Neujahr-Newsletter hatten wir für dieses Jahr ein Feuerwerk neuer Düfte versprochen. Nun möchte ich schon mal einen ersten Blick in die (nahe) Zukunft wagen – denn bereits in diesem Frühjahr werden wir ein paar Duft-Raketen zünden, die es fürwahr in sich haben! Wie ein herannahendes Gewitter, das sich mit verheißungsvollem Wetterleuchten und zuckenden Blitzen am Horizont ankündigt, geben diese Düfte einen ersten Vorgeschmack darauf, was uns in diesem Jahr so alles erwartet…

Kilian - Rose Oud
Bei Kilian geht es in diesem Jahr da weiter, wo es im vergangenen Jahr aufgehört hat: das Kilian-Thema dieses Frühjahrs ist einmal mehr Oud – diesmal aber mit einer eher „weiblichen“ Interpretation von Parfumeurin Calice Becker, die dem Oud die Duftfarben der Blütenblätter erlesener türkischer Rosen zur Seite gestellt hat. „Rose Oud“ wird die Schwester von Pure Oud heißen, die voraussichtlich bereits Anfang April im Rahmen der Kollektion „Arabian Nights“ bei uns das Licht der Welt erblicken wird. Wir sind schon äußerst gespannt, was uns da erwartet!
Freunde der Kilian-Düfte dürfen sich auf dieses Frühjahr übrigens gleich doppelt freuen: Denn mit dem „Kilian Discovery Set“ wird es auch erstmals ein Set geben, das es Damen wie Herren ermöglicht, die gesamte Kollektion “L’Oeuvre Noire” auf einmal kennenzulernen – oder auch wiederzuentdecken. Acht Luxusphiolen mitsamt einem kleinen Zerstäuber werden für ein großes Wiedersehen (oder, besser: Wiederschnuppern) mit den L’Oeuvre Noire-Düften sorgen – oder aber für ein erstes, unkompliziertes Kennenlernen zum Kilian-Entdecker-Preis (…man munkelt von einem Preis von unter 100 Euro für die acht Kilian-Düfte im Set).

Kreativ duften: Layering
Ein aktueller Trend welcher häufig in unserer Parfümerie nachgefragt wird, nennt sich Layering – zu deutsch: Schichtung, beziehungsweise sinngemäß: Überlagerung. Damit ist das Überlagern mehrerer Parfums gemeint, wodurch – mal mehr, mal weniger gut riechende - neue Eigenkreationen entstehen. Diese Technik gibt dem Parfumliebhaber die Möglichkeit mit dem entstehenden einzigartigen Duft, die eigenen olfaktorische Präsenz zu indiviualisieren. Es muss jedoch beachtet werden, dass wirklich nicht jedes Parfum beliebig kombiniert werden kann.
Eine prinzipielle Frage die gestellt werden muss, ist wohl auch ob nicht jeder Duft für sich schon so einzigartig ist, so dass er gar nicht kombiniert werden sollte. Schließlich steht hinter den meisten Kreationen auch ein künstlerischer, wenn nicht sogar metaphorisch-poetischer Gedanke.
Allerdings gibt es auch Häuser die den Grundgedanken des Layerings schon während der Entwicklung ihrer Duftlinien bedenken und fördern. Allen voran ist an dieser Stelle Etro zu nennen, deren Düfte beliebig miteinander / aufeinander verwendet werden können und somit auch einen spielerischen und kreativen Umgang ermöglichen.
Außergewöhnliche Düfte, die für sich schon sehr aussagekräftig & einzigartig sind, sollten – meiner Meinung nach – nicht gelayert werden. Beispielsweise einen Nasomatto zu kreuzen oder das fabelhafte For Her von Narciso Rodriguez, wäre für mich persönlich nicht denkbar.
Nach Aussagen Dritter ist ein Layering mit den neuen Life Threads von La Prairie gut, die Kombination verschiedener Annick Goutal – Düfte (beispielsweise “Petite Cherie” in Kombination mit “Les Nuits d´Hadrien”) soll ebenso erfolgversprechend sein, wie die Arbeit mit diversen Guerlain – Düften.
Es sollte jedoch darauf geachtet werden, das es eine Kombination aus leichten und schweren Düften ist und sie sich in ihren Eigenschaften ergänzen. Der schwere Duft wird zuerst aufgetragen, danach folgt der leichtere zum harmonisieren. Die Düfte müssen nicht zwangsweise an der gleichen Körperstelle übereinander gesprüht werden, sondern können bspw. im Dekolleté und im Nacken angewendet werden. Experimentierfreude ist hier gefragt! Und falls es einmal nicht passen sollte, lässt sich der Duft ja mit einer (ungespritzten) Zitronenscheibe wieder neutralisieren.
Viel Spaß beim ausprobieren!
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Annick Goutal – Un Matin d’Orage: Feminine, verzaubernde Frische von Zitronen, Magnolien und Jasmin

Eine einzigartige Duft-Interpretation eines verträumten Gartens nach einem stürmischen Sommergewitter. Eine zarte, extrem feminine und zugleich verzaubernde Frische. Camille Goutal wurde inspiriert durch die frischen und reinen Aromen, entstanden nach einem stürmischen Sommergewitter über einem Japanischen Garten, wenn die sanfte Morgensonne den Boden erwärmt.
Graue Wolken sind sammelt sich am Himmel, aber die ersten Sonnstrahlen dringen bereits durch und bilden einen milden Dunst, der sich von der Regen durchtränken Erde erhebt. Alles ist still. Verhüllt in einem feinen Schleier aus Dunst, Bambus-Bäume erheben sich nach dem Sturm neu und die Kirschblütenbäume strecken ihre Äste aus. Nasses Moos, ein eindringender frischer, reiner Duft verweilt in der Luft. Die Gardenien spielen ein majestätisches Spiel zwischen hell und dunkel.
Feine Regentröpfchen schimmern auf den Knospen, weißen Blüttenblätter beschützen die smaragdfarbenen Blätter und das Licht spielt um die runden, milchigen Blüttenblätter. Eine leichte Brise trägt den Duft von Gardenien, verschleiern den Garten in eine zarte Sinnlichkeit.
Camille Goutal entwickelte einen Duft indem die Zerbrechlichkeit und die Stärke der Gartenblumen widergespiegelt werden. Dieser blumig-würzige Gartenduft entsteht durch die Komposition aus sizilianischer Zitrone, frischen Magnolien und Jasmin-Sambac aus Mysore, Indien, japanischem Shiso-Extrakt (Schwarznessel), indonesischem Champaca und kühlen Gewürzen, die an, mit Regen benetzten, grüne Gartenpflanzen erinnern.
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