Archiv für die Kategorie „Edle duftende Essenzen“

Königliche Düfte in neuem Gewand – Teil 2: FLORIS Design-Metamorphose abgeschlossen

Im Juli berichteten wir bereits über den ersten Teil des Verpackungsrelaunch bei den Damendüften des Hauses FLORIS. Nun ist die Veränderung des Designs auch bei den Herrendüften sowie den Parfüms der „Classic“-Linie (No. 127, LimesBouquet de la Reine) angekommen – damit ist jetzt die gesamte FLORIS-Produktpalette in ein neues Gewand gekleidet:

  • Die Umverpackung der Damendüfte ist in Beige-Gold gehalten, die Kartonage der „Classic“-Linie in Dunkel- und die der Herrendüfte in Hellblau; allen gemeinsam ist der charakteristische, markante goldfarbene Rand.
  • Sowohl die Umverpackungen als auch die Parfumflakons ziert nun durchweg ein goldumrandetes, dunkelblaues Etikett, auf dem – in goldfarbenen Lettern und von royalen Verzierungen umrankt – das FLORIS-Markenlogo sowie der Name des jeweiligen Duftes prangt.
  • Unverändert bleibt die golden-glänzende Verschlusskappe als unverkennbares Markenzeichen und „Krone“ der FLORIS-Düfte erhalten.
  • Die neue Produktgestaltung ist eine Referenz an die Ursprünge und Tradition, aber auch die geschichtsträchtige „Corporate Identity“  des Hauses FLORIS – die Traditionsfarben der bereits 1730 gegründeten Marke, die seit 1820 Hoflieferant des englischen Königshauses ist (Blau und Gold) werden ganz in den Fokus der neuen Produktgestaltung gerückt.

Damit ist die Design-Metamorphose der FLORIS-Düfte, die im Sommer 2011 begann, nun komplett abgeschlossen. Voilà – hier ein paar Beispiele für das aktuelle Erscheinungsbild der Produkte der Herrenduft- und „Classic“-Linie:

FLORIS: Limes - Eau de Toilette

FLORIS: Limes - Eau de Toilette

 

FLORIS: Santal - Eau de Toilette

FLORIS: Santal - Eau de Toilette

 

FLORIS: No. 89 - Rasierseife

FLORIS: No. 89 - Rasierseife

 

FLORIS-Düfte bei Essenza Nobile

Bond No. 9 – „X-Mas Collection 2011“: Kostbare Parfüm-Schätze zum Weihnachtsfest

Wer die Düfte von Bond No. 9 liebt, wird zum bevorstehenden Weihnachtsfest besonders reich beschert: Das New Yorker Kult-Parfümhaus bietet gleich sieben Sondereditionen im Rahmen seinerX-Mas Collection 2011“. Im Mittelpunkt dieser Kollektion herrlicher Schätze stehen die beiden Erfolgsdüfte „Scent of Peace“ und „Bond No. 9 Perfume“. Doch auch Liebhaberinnen und Liebhaber andere Bond No. 9 – Parfüms kommen auf Ihre Kosten…

Ich möchte Sie herzlich einladen, mit mir für ein paar Momente in einer wahren Schatzkammer kostbarer Parfüm-Kleinodien aus dem duftenden Herzen der Weltmetropole New York zu schwelgen:

The Perfumista’s Perfect Ten

Bond No. 9 - A Perfumista´s Perfect Ten

Bond No. 9 präsentiert zehn seiner Düfte in 5 ml Miniaturflakons – luxuriös verpackt in einer wunderschönen, goldfarben schimmernden Box!

The Perfumistas Perfect Ten“ beinhaltet folgende Bond No. 9 Düfte:

Bond No. 9  Andy Warhol, Union Square, Bleeker Street, Bond No. 9 Perfume, Chelsea Flowers, Chinatown, Eau de New York, Hamptons, Nuits de Noho, The Scent of Peace und Wall Street.

Bond No. 9 Perfume – Duftkerze &  Body Silk

Bond No. 9 Perfume - Duftkerze, Body Silk

Oud auf der Haut – und in der Luft! In gleich zwei neuen Varianten erscheint die edle Duftschöpfung Bond No. 9 Perfume, in der laszives Oud mit einer eleganten Rose spielt, und von Tonkabohnen-, Karamell- und Mandel-Aromen umschmeichelt wird, untermalt von sinnlich weißem Moschus…

Ein duftender Traum in Oud – einmal als luxuriöse Duftkerze, einmal als geschmeidig-zarte Körpercreme!

A Favorite Trio

Bond No. 9 - A Favorite Trio

A Favorite Trio ist ein Geschenk, das die Herzen aller Bond No. 9 – Fans gewiss ein paar Zentimeter höher schlagen lässt: In einer goldfarbenenen Präsentbox präsentiert das New Yorker Parfümhaus drei seiner beliebtesten Düfte:

Das Bond No. 9 Parfüm, Astor Place und Nuits de Noho.

Refillable Pocket Spray (4x 7 ml Taschenzerstäuber)

Bond No. 9 - Refillable Pocket Spray

So viel Funkeln war selten zuvor: das Swarovski All-Stars Quartet To Go! Hierbei handelt es sich um vier mit einem wahren Teppich aus märchenhaft funkelnden Swarovski-Steinen besetzten Taschen-Parfümsprays – einer in glitzernder Fuchsienfarbe gehalten (Chinatown), einer in Kobaltblau (Nuits de Noho), der nächste in Silber-Kristall (Scent of Peace) und wieder ein anderer in edlem Schwarz (Bond No 9 Perfume)…

Die Edel-Sprays im praktischen Handtaschen-Format (4x 7ml) ruhen sanft in ihrem luxuriösen Bett – einer goldenen Präsentbox, und sind außerdem mit einem goldfarbenen Mini-Trichter  ausgestattet (ja, die Taschensprays sind natürlich auch nachfüllbar)!

The Peace Offering Box

Bond No. 9 - The Peace Offering Box

Wer den legendären New Yorker Erfolgsduft Scent of Peace mag, wird “The Peace Offering Box” gewiss lieben! Dieses wunderschöne Geschenk bietet alles, was das Scent-of-Peace-Herz begehrt:

100 ml Eau de Parfum, eine parfümierte Körpercreme und obendrein eine Duftkerze – und all das mit dem köstlichen Duft von „The Scent of Peace“.

The Scent of Peace Perfume Bejeweled Spray

Bond No. 9 - The Incandescent Shooting Star

Last but not least: Scent of Peace – Perfume Bejeweled Spray, das Highlight der diesjährigen Weihnachtskollektion von Bond No. 9!

The Scent of Peace von New Yorks Bond No. 9 ist vielleicht das schönste Parfüm, das je einer Stadt gewidmet wurde. Die harmonische, perfekt abgestimmte Melange aus sprühenden, belebenden Noten von Grapefruit und schwarzer Johannisbeere, wunderbar lieblichen Maiglöckchen und einer beruhigenden, sanft-weichen Basis aus Zedernholz und Moschus erfreut sich sowohl bei Damen als auch bei Herren großer Beliebtheit.

Zum Weihnachtsfest 2011 erscheint der begehrte Bestseller unter den Bond No. 9-Düften als kostbare „Incandescent Shooting Super Star“ – Edition, über und über bedeckt mit hell schimmernden Swarovski-Kristallen. Sogar die silbergetönte Geschenkschatulle und die ovale Verschlusskappe des in der Bond No. 9-typischen Sternform gehaltenen Flakons zieren herrlich funkelnde Steine… ein wahres Juwel aus der New Yorker Düfteschmiede Bond No. 9!

Bond No. 9 – X-Mas Collection 2011 bei Essenza Nobile

Editions de Parfums Frederic Malle – die Parfümeure

Editions de Parfums Frederic Malle

Frédéric Malle

Frédéric Malle

In der Welt der deutschen Parfümeriebranche war es zweifelsohne eines der großen Highlights dieses Jahres: Die hochexklusive französische Düfte-Kollektion Editions de Parfums Frederic Malle ist – nach ihrer Einführung in der Mannheimer Kurfürsten Parfümerie – seit dem 1. Dezember auch bei Essenza Nobile, und damit nun endlich auch im deutschsprachigen Internet verfügbar. Rasch machte die frohe Kunde in diversen Beauty- und Parfümforen die Runde, und nun kennt die Begeisterung kaum noch Grenzen. Was für viele unserer Kundinnen und Kunden übrigens nicht weniger gilt als für uns selbst… hatten wir doch lange, intensiv, mit viel Liebe, Geduld und auch so einigem Herzblut daran gearbeitet, diesen lange gehegten (Parfüm-)Traum wahr werden zu lassen!

Aus diesem überaus freudigen aktuellen Anlass möchte ich hier einmal einen kleinen Überblick über die einzelnen Parfümeure (respektive „Duft-Autoren“, wie Frédéric Malle sie nennt) geben, die ihr überragendes Können und Talent bislang in den Dienst von Editions de Parfums Frederic Malle gestellt haben:

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DOMINIQUE ROPION

Dominique RopionBeginnen möchte ich den Reigen der Parfümeure mit Dominique Ropion, den man wohl mit Fug und Recht als „den“ Frédéric-Malle-Parfümeur bezeichnen kann; denn kein zweiter hat für Editions de Parfums Frederic Malle ähnlich viele schöne Düfte kreiert. Er lernte sein Handwerk im legendären Roure Bertrand Dupont Labor, bevor er seine Arbeit mit Jean-Louis Sieuzac begann, einem der größten Techniker der Parfümeriewelt. Heute ist er ein Star-Parfümeur bei IFF. Als Abenteurer, der sich dem Instinkt hingibt, ist Ropion immer auf der Suche nach neuen, harmonischen Akkorden, die durch das Zusammenspiel von Ingredienzien entstehen, die extrem gegensätzlich sind.  Durch das Spannungsverhältnis zwischen Präzision und Freiheit wird sein Werk zu etwas ganz Besonderem…

Dominique Ropion hat für Editions de Parfums Frederic Malle insgesamt acht Düfte kreiert: fünf edle Parfüms (Une Fleur de Cassie, Vétiver extraordinaire, Carnal Flower, Géranium pour monsieur, Portrait of a Lady) und drei exquisite Duftkerzen (1er Mai, Un Gardénia la nuit, Santal Cardamome).

EDMOND ROUDNITSKA

Edmond RoudnitskaEdmond Roudnitska war einer der ganz Großen seines Fachs. 1905 in Nizza geboren, hat dieser “Parfüm-Komponist”, wie er seinen Beruf selbst definierte, das Universum der Düfte nachhaltig beeinflusst. Einige sehen ihn als den “Vater der modernen Parfümerie”, in jedem Fall war er ohne jeden Zweifel eine der größten “Nasen” in der Geschichte des Parfümeriewesens.

Edmond Roudnitska begann seine Arbeit im Jahr 1926 in einem Labor im Parfümerie-Mekka Grasse. Dort hatte er Zugang zu allen Arten von Parfümerie-Rohstoffen, natürlichen ebenso wie synthetischen, wodurch er ein immenses Wissen in diesem Bereich sammeln konnte. Dieses Wissen ermöglichte es ihm, seinen innovativen persönlichen Stil zu entwickeln, mit dem er seine Formeln – Rohstoff für Rohstoff – entwickelte.

Dann begann er seine Tätigkeit für Roure Bertrand Dupont in Argenteuil, wo er 13 Jahre lang blieb. 1943 wurde er Parfümeur bei De Laire, dort traf er Marcel Rochas, dem er seine erste Komposition vorstellte. Sie wurde sofort unverändert in ihrem Ur-Zustand angenommen; damit war “Femme” geboren, und die Türen der Haute Couture öffnete sich nun für ihn. Im Jahr 1946 gründete er zusammen mit seiner Frau Thérèse sein eigenes Labor ART & PARFUM. Ihr Treffen mit Christian Dior und Serge Heftler-Louiche (Frédéric Malles Großvater) einige Jahre später war entscheidend. Es führte zu so legendären Kreationen wie Diorama, Diorling, Eau Fraîche, Diorissimo, Eau Sauvage und Diorella. Der Duft L’Eau d’Hermès, den er im Jahr 1951 für Emile Hermès kreierte, ist eine weitere seiner großen, unvergesslichen Schöpfungen.

Der Meister-Parfümeur Edmond Roudnitska lebte seit 1949 in Cabris und führte bis zu seinem Tod im Jahr 1996 seine Arbeit fort. Seine lange Zeit unveröffentlichte Parfümkreation Le Parfum de Thérèse kommt im Rahmen von Editions de Parfums Frederic Malle posthum zu Ehren.

EDOUARD FLÉCHIER

Edouard FléchierEdouard Fléchier wurde im Jahr 1949 in Grasse geboren und schon in sehr jungen Jahren zeigte er Interesse an der Haute Parfumerie. Im Jahr 1967 besuchte er die renommierte Parfümerie-Schule von Roure Bertrand Dupont. Dort studierte er mit Marcel Carles (Sohn von Jean Carles, dem Gründer der Schule). Selbst unter seinen Mitschülern dort ragte er hervor und galt als Phänomen, da er geruchsempfindlicher als jeder andere war. Zuerst als Parfümeur für Roure in Grasse beschäftigt, wechselte er 1977 in die Luxusparfüm-Abteilung des Unternehmens; bis Mitte der 80er Jahre hatte er sich dann zu einem der Star-Parfümeure Frankreichs gemausert.

Frédéric Malle erinnert sich aus der Zeit, in der sie gemeinsam bei Roure Bertrand Dupont arbeiteten, was für ein besonders präziser Parfümeur Edouard Fléchier war. Jene Präzision ist das Ergebnis einer virtuosen Technik und einer großen Konzentrationsfähigkeit – Eigenschaften, die es ihm auch heute ermöglichen, die hochgesteckten Ziele, die er sich selbst gesetzt hat, zu erreichen…

Die beiden Parfüms Lys Méditerranée und Une Rose sind Edouard Fléchiers virtuoser Beitrag zur Kollektion von Editions de Parfums Frederic Malle.

JEAN-CLAUDE ELLENA

Jean-Claude EllenaJean-Claude Ellena ist ein Parfum-Komponist. Geboren im französischen Parfümerie-Mekka Grasse und aufgewachsen in einer Parfümeurs-Familie, wurde er im Alter von 17 Jahren in die Parfümherstellung eingeführt. Von Grasse nach Paris, vorbei an den Stationen New York und Genua, von den Chiris Betrieben zum Unternehmen Créations Aromatiques, ist er den Weg eines Autodidakten gegangen. Parfüm ist sein Leben, durch Parfüm näherte er sich aber auch anderen Kunstformen wie Malerei, Literatur und Musik an. Für Jean-Claude Ellena ist „Parfüm eine Geschichte der Gerüche, eine Art von Poesie, eine Arbeit über Erinnerung und vor allem eine Schöpfung des Geistes“.

Seine Quelle der Inspiration: „Alltagsleben, der Geruch von Wachsböden, sauberer Bettwäsche, Haut, eines alten Pullovers, Toastbrot, Tee, Schokolade, Erdbeerjoghurt, Gewürzen, Milchreis, Blumen, Obst, Buntstiften, Weißleim, Kaugummi, der Bäckerei, des Blumenhändlers, der U-Bahn oder das Gefühl beim Riechen eines Engelwurz-Straußes im Regen“…

Jean-Claude Ellenas kreative Handschrift ist einfach, minimalistisch und modern. Er ist mit vier wahrhaft meisterlichen Düften im Rahmen von Editions de Parfums Frederic Malle vertreten: Angéliques sous la pluie, Cologne Bigarade, Bigarade Concentrée und L’Eau d’Hiver.

SOPHIA GROJSMAN

Sophia GrojsmanSophia Grojsman ist das, was man zu Recht als „parfumeur extraordinaire“ bezeichnen könnte; sie hat einen sehr persönlichen Stil gefunden, der Behaglichkeit und zarte Sinnlichkeit miteinander verbindet, und ihre Karriere ausschließlich dem Komponieren femininer Parfums gewidmet. Die meisten ihrer Werke drehen sich um sogenannte “Bottom-ups”, eine von ihr erfundene Spielart von Düften, die Überdosen von Basisnoten beinhalten.

Für Editions de Parfums Frederic Malle arbeitete Sophia nunmehr zum ersten Mal an einer Duftkerze: Russian Nights betört mit delikaten Noten von Muskat, Zimt, Iris und Sandelholz, die zu sinnlich-romantischen Mußestunden und ausschweifender Meditation einladen…

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Editions de Parfums Frederic Malle: Grenzenlose Freiheit für „Duft-Autoren“

Editions de Parfums Frederic Malle

Frederic Malle ist ein ausgewiesener, ja, geradezu intimer Kenner der Parfümeurs-Zunft und ihrer spezifischen Bedürfnisse; sein Großvater Serge Heftler war der Gründer von Parfums Christian Dior, er selbst arbeitete jahrelang in der Parfumindustrie, seit 1986 etwa für die renommierten Laboratorien von Roure Bertrand Dupont. Frédéric Malle weiß, was es braucht, um einen wirklich einzigartigen und herausragenden Duft zu kreieren: vor allem nämlich kreative Freiheit.

Die Parfums seiner Kollektion Editions de Parfums Frederic Malle sind ganz diesem Gedanken gewidmet: Den kreativen Kopf und „Autor“ hinter dem Duft – den Parfümeur – konsequent zu befreien von allen möglichen Einschränkungen und Fesseln seines Schaffens, seien es Vorgaben hinsichtlich Zielgruppen, Marketing, Materialien, Produktionskosten, oder dergleichen mehr. „Ich gebe diesen „Düfte-Autoren“ völlige Freiheit, ihre Ideen auszuprobieren und auszudrücken. Jedem Parfümeur steht es dabei frei, die innovativsten Techniken und die seltensten Rohstoffe zu verwenden, die die Industrie zu bieten hat“, so Frederic Malle.

Dieser Ansatz, der den Parfümeur hinter dem Duft aus seinem traditionellen Schattendasein befreit und als „Autor“ und kreativen Künstler in den Focus rückt, setzt sich auch in der Gestaltung der Duftfläschchen nahtlos fort: Der edle, zylinderförmige Flakon ist zu einem charakteristischen Markenzeichen von Editions de Parfums Frederic Malle geworden. Auf dem schwarzen Etikett wird – für Parfüms ansonsten absolut ungewöhnlich – an exponierter Stelle der Name des Parfümeurs und „Autors“ des Duftes in Szene gesetzt, wodurch dieser eine besondere Würdigung erfährt. Außerdem findet sich darauf der Titel des Parfüms in roten Lettern. Der klare, durchsichtige Glasflakon, der den Blick frei gibt auf die in seinem Inneren verlockend schimmernde duftende Köstlichkeit, wird von einer in markantem Schwarz gehaltenen Verschlusskappe gekrönt.

Editions de Parfums Frederic Malle – die Parfümeure:

Editions de Parfums Frederic Malle

Unter dem Dach von Frederic Malles freigeistiger Kreativwerkstatt versammeln sich etliche Koryphäen des Parfümeurs-Handwerks unserer Zeit: Zehn namhafte Top-Parfümeure (Pierre Bourdon, Jean-Claude Ellena, Edouard Fléchier, Olivia Giacobetti, Dominique Ropion, Maurice Roucel, Ralf Schwieger, Carlos Benaïm, Sophia Grojsman und Michel Roudnitska) hatten bislang die Gelegenheit, im Rahmen seiner Editions de Parfums Frederic Malle ihrer Kreativität ungezügelt freien Lauf zu lassen. Das Ergebnis sind experimentell-verspielte bis virtuos-geniale, aber auch aufregend nonkonformistische Parfüm-Kreationen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten, denen aber – bei all ihrer konzeptionellen wie olfaktorischen Unterschiedlichkeit – eines gemeinsam ist: dass sie auf eine geradezu erfrischende Weise „anders“ sind…

Aber auch ein bislang unveröffentlichtes Werk der unvergessenen Parfümmeister-Legende Edmond Roudnitska (1905-1996) gehört zu den Highlights der Frederic-Malle-Kollektion: Mit Le Parfum de Thérèse kommt im Rahmen von Editions de Parfums Frederic Malle eine der wohl bedeutendsten Duftkompositionen Edmond Roudnitskas posthum zu Ehren: Er kreierte das Parfum bereits zu den Hochzeiten seiner Kunst in den späten 1950er Jahren; veröffentlicht wurde es seinerzeit dann aber nicht – ungeachtet der Anerkennung und Bewunderung, die es bei Kollegen Edmond Roudnitskas fand. Denn ästhetisch und konzeptionell galt es als seiner Zeit weit voraus, als einfach zu modern, zu fortschrittlich für die damalige Ära. Über Jahre hinweg war es daher allein seiner Namensgeberin Thérèse (der Gattin und Mitarbeiterin seines Schöpfers) vorbehalten, den Duft zu tragen. Mit „Le Parfum de Thérèse“ hat Frédéric Malle also einen echten Duft-Schatz geborgen – und ein lange Zeit gehütetes Parfüm-Geheimnis gelüftet…

Editions de Parfums Frederic Malle – die Düfte:

Editions de Parfums Frederic Malle

Die aktuelle Kollektion von Frederic Malle umfasst annähernd 30 verschiedene Düfte, unter denen man neben einer Vielzahl edler Parfümkreationen auch neun Duftkerzen findet, die Sophia Grojsman, Carlos Benaïm und Dominique Ropion speziell für Editions de Parfums Frederic Malle kreiert haben. Zudem wird die illustre Parfümeurs-Riege schon demnächst um einen weiteren klangvollen Namen erweitert: Bruno Jovanovic, der für so manchen Duft aus dem Hause Giorgio Armani und Calvin Klein verantwortlich zeichnet, aber auch als Co-Parfümeur an der Komposition so weltbekannter Parfüms wie „Lady Million“ von Paco Rabanne oder Karl Lagerfelds „Liquid Karl“ beteiligt war. Bei Editions de Parfums Frederic Malle zeigt Bruno Jovanovic, dass er bei weitem nicht „nur“ Mainstream kann… lassen Sie sich überraschen!

Mag die Bezeichnung „außergewöhnlich“ in Bezug auf Düfte auch manchmal überstrapaziert wirken – hier trifft sie genau zu. Die Parfüms von Editions de Parfums Frederic Malle sind in jeder Hinsicht außergewöhnliche Duftkompositionen, die weltweit nur in ganz wenigen, handverlesenen und nach strengen Qualitätskriterien ausgewählten Parfümerien erhältlich sind.

Wir freuen uns daher ganz besonders, Ihnen diese hochexklusive Kollektion ab sofort auch in unserem Ladengeschäft, der Kurfürsten Parfümerie in Mannheim, und seit gestern außerdem auch online in unserer Internet-Düfteboutique präsentieren zu können!

Editions de Parfums Frederic Malle bei Essenza Nobile

Verruchte Salome vs. Omas Backschublade: Duft-Kontroverse um Byredos „Seven Veils“

Byredo - Seven Veils

Byredos neuester Duft Seven Veils erweckt ganz unterschiedliche Assoziationen, Impressionen und Bilder. Längst nicht alle stimmen dabei mit Ben Gorhams Vision von der tanzenden, verruchten Verführerin Salome überein: „Wenn ich den Duft trage, fühle ich mich wie ein riesiges weihnachtliches Vanille-Zimtplätzchen!“

Traditionell ist es dem Schöpfer eines Duftes vorbehalten, diesen gemäß seiner Idee, Konzeption und Vorstellung zu benennen. Hat ein Parfümeur etwa bei der Komposition seines Parfüms sinnliche Bilder von zart schimmernden Seidenstrümpfen auf heller Haut im Kopf, kann es durchaus schon mal vorkommen, dass der Duft am Ende „Bas de soie“ („seidener Strumpf“) heißt – auch wenn der eher nicht nach Seidenstrümpfen riecht, sondern vielmehr nach Iris und Hyazinthe. Ob genau diese Duftnoten wiederum jeden Menschen gleichermaßen nun ausgerechnet an Seidenstrümpfe denken lassen, wenn ihnen Serge Lutens´ Bas de soie in die Nase weht, darf zumindest als fraglich bezeichnet werden.

In aller Regel stimmt die Namensgebung eines Duftes durchaus mit den durch ihn (mehrheitlich) ausgelösten Empfindungen überein, ist zumindest allgemein konsensfähig. Beispielsweise wird wohl kaum jemand empört widersprechen, wenn Kilian Hennessy seine bekannte orientalische Oud-Düfteserie Arabian Nights nennt. Nicht immer jedoch wird die mit dem Parfümnamen zum Ausdruck gebrachte, ganz persönliche Vision des Duftschöpfers von allen Trägerinnen und Trägern des Parfums kritiklos geteilt. Ein brandaktuelles Beispiel hierfür ist der neueste BYREDO-Duft Seven Veils. Der Name des Duftes („sieben Schleier“) ist eine Anspielung auf den „Tanz der sieben Schleier“ der biblischen Salome. Die damit verbundenen Assoziationen liegen auf der Hand: Die betörend-verruchte Salome,… sinnliche Verführungskünste und Bauchtänze bei nächtlichem Flammenschein,… geheimnisvolle orientalische Erotik – und dergleichen mehr.

BYREDO-Chef Ben Gorham hatte dementsprechend zu Seven Veils folgende Bilder vor Augen:

„An diesem frühen Morgen ging der Mond erst spät unter, und man fühlte seine Anziehung, einen Magnetismus, wie ihn die Sonne nie ausüben zu vermag. Die Luft war erfüllt von dreierlei Erinnerungen. Deine Art, die Schleier zu halten, sie durch die Finger gleiten zu lassen, die Seide, die im Wind weht. Mit ihr zieht eine Quinte, ein Akkord in Moll entlang eines antiken Violinbogens. Sein Echo klingt lauter und lauter in unseren Ohren wider. Es schwillt zu einer Intensität an, die selbst das Schlagen unserer Herzen übertönt. Du erhebst Dich, auf Deine Füße und höher noch. Und tanzt, in scheinbar endloser Umdrehung, den Tanz der sieben Schleier“…

Dass Ben Gorham bei der Kreation von Seven Veils an Salome und ihren „Tanz der sieben Schleier“ denken musste, heißt freilich noch lange nicht, dass dies auch auf all jene zutrifft, die dieses Parfüm riechen oder letztlich tragen werden. Und so teilen bei weitem nicht alle, die bislang schon das Vergnügen hatten, den neuen BYREDO zu schnuppern oder probezutragen, die zuvor zitierte, ganz persönliche Vision Ben Gorhams von seiner Kreation Seven Veils. Der Duft löst vielmehr mitunter Assoziationen aus, die in eine völlig andere Richtung gehen. Kurz gesagt: Weg vom heißen orientalischen Tanzboden – mitten hinein in Omas gute, alte Backküche! Herzlich willkommen.

Salome vs. Omas Backküche

Verruchte Verführerin Salome vs. Omas Backküchen-Gemütlichkeit: ein Duft - zwei Welten! Nicht etwa die Dame links (Salome), sondern die rechts im Bild ist für manche Parfümfans die (gefühlte) wahre Inspirationsquelle hinter Seven Veils. „Seven Veils (…) riecht anfangs wie die Backschublade meiner Oma, nach warmer Behaglichkeit, ein bisschen nach Völlerei…“

So schreibt etwa die Userin Feline im Seven-Veils-Forum von parfumo „Wenn ich den Duft trage, fühle ich mich wie ein riesiges weihnachtliches Vanille-Zimtplätzchen!“ Klingt zum einen herrlich surreal, zum anderen auch – zumal ja in der jetzigen Vorweihnachtszeit! – überaus lecker… mit der biblischen Salome dürfte diese Impression des neuen BYREDO-Duftes aber ungefähr genau so viel oder wenig zu tun haben wie Omas köstlich duftende Backschublade, an die sich parfumo-Userin Bellemorte durch den Duftauftakt von Seven Veils unwillkürlich erinnert fühlt:

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BYREDO – Seven Veils

Byredo - Seven Veils„An diesem frühen Morgen ging der Mond erst spät unter, und man fühlte seine Anziehung, einen Magnetismus, wie ihn die Sonne nie ausüben zu vermag. Die Luft war erfüllt von dreierlei Erinnerungen. Deine Art, die Schleier zu halten, sie durch die Finger gleiten zu lassen, die Seide, die im Wind weht. Mit ihr zieht eine Quinte, ein Akkord in Moll entlang eines antiken Violinbogens. Sein Echo klingt lauter und lauter in unseren Ohren wider. Es schwillt zu einer Intensität an, die selbst das Schlagen unserer Herzen übertönt. Du erhebst Dich, auf Deine Füße und höher noch. Und tanzt, in scheinbar endloser Umdrehung, den Tanz der sieben Schleier“…

Mit dieser poetisch-versonnenen Vision läutet BYREDO-Mastermind Ben Gorham die Premiere seiner neuesten Duftkomposition Seven Veils ein. Nicht minder schwelgerisch-traumhaft verspricht auch das Dufterlebnis zu werden, das uns das Haus BYREDO beschert:

Mit Seven Veils (“sieben Schleier”) erwartet uns eine wunderbar würzig-orientalische Duftkomposition, die auf den warmen Aromen von Vanilleblüten und indischem Sandelholz basiert, und von der biblischen Erzählung von Salome und ihrem Tanz der sieben Schleier inspiriert wurde.

Ebenso vielschichtig und geheimnisvoll wie jene Geschichte von der verruchten, mit Juwelen geschmückten Salome, die sich auf schamlose Art der Kunst der Verführung bedient, ist auch der Duft:

Ausgesprochen ungewöhnliche Ingredienzien wie Pimentbeeren und Karotten in der Kopfnote, eine exotische Melange aus Oleander, Glycine, Tigerorchidee und tahitianischen Vanilleblüten im Herzen und Sandelholz und Vanille in der Basisnote laden dazu ein, die mannigfaltigen, zauberhaften Schleier dieses Duftes zu lüften…

P.S.: Übrigens teilen bei weitem nicht alle, die bislang schon das Vergnügen hatten, den neuen BYREDO zu schnuppern, die eingangs zitierte, ganz persönliche Vision des Duftschöpfers Ben Gorham von seiner Kreation Seven Veils. Der Duft löst mitunter Assoziationen aus, die in eine ganz andere Richtung gehen (Stichwort: “Omas Backschublade” und “Alice im Wunderland”). Dazu folgt hier in Kürze ein weiterer Beitrag zum Thema…

Dance of the seven veils - Salome (Gaston Bussière, 1914)

Salomes Tanz der sieben Schleier nach einem Gemälde von Gaston Bussière („Salome“, 1914)

BYREDO – Seven Veils bei Essenza Nobile

April Aromatics: Natur pur in wundervollen Elixiren

April Aromatics - Tanja Bochnig

Die Arbeit mit reinen, unverfälschten Extrakten aus der Natur – das ist die Passion von Tanja Bochnig, der kreativen „Nase“ hinter der Düftelinie April Aromatics. Bereits im jungen Alter von 18 Jahren begann sie eine Karriere als Model, die sie über die Zwischenstationen Paris und London schließlich nach New York führte. Doch so erfolgreich ihre Arbeit als Model auch war – ihr wahres, leidenschaftliches Interesse galt weitaus tiefgründigeren Themenbereichen: Sie beschäftigte sich insbesondere mit Aromatherapie, Yoga, Pflanzenheilkunde, Homöopathie, natürlichen Heilmethoden… und absolvierte Ausbildungen als Yogalehrerin und Aromatherapeutin sowie im Bereich Botanik und natürliche Parfümkreation.

„Bei der Arbeit mit natürlichen Zutaten fühle ich mich erfüllt und glücklich“, schwärmt Tanja Bochnig von ihrer Arbeit in der Herstellung natürlicher und botanischer Parfüms: „Seit meiner Kindheit habe ich ein hochsensibles Gespür für Gerüche, welches sich im erwachsenen Alter und durch das jahrelange olfaktorische Arbeiten immer weiter ausgeprägt hat“.

Die hohe Kunst der Parfümherstellung begreift sie dabei (unter dem Stichwort „natürliche Parfümerie“) gleichsam als roten Faden, der sich quer durch die Kulturgeschichte der Menschheit zieht: Von Duftölen, die bereits um ca. 5000 v. Chr. zur Ehrung der Götter und Salbung der Toten hergestellt wurden, über die Duftherstellung in den Palästen Mesopotamiens oder bei den alten Ägyptern, Assyrern und Griechen bis hin zu Duft-Rezepten für heiliges Salböl aus der Bibel spannt sich der Bogen des klassischen Parfümeriewesens, auf den Tanja Bochnig Bezug nimmt, und an den sie mit ihrer Arbeit anknüpft.

Dieser Ansatz, der dem Althergebrachten und Naturbelassenen mehr vertraut als aktuellen, schnelllebigen Zeitgeist-oder High-Tech-Trends in der Parfümeriewelt, spiegelt sich auch in der behutsamen und verantwortungsbewussten Auswahl der Inhaltsstoffe der April-Aromatics-Parfüms wider: Sämtliche Ingredienzien sind ausnahmslos natürlich, werden schonend verarbeitet und die in den Düften verwendeten naturreinen Extrakte und ätherischen Öle stammen – wann immer möglich – aus biologischem Anbau oder aus Wildwuchs. Duftstoffe, für die Tiere gequält werden, sind bei April Aromatics selbstverständlich ebenso ein absolutes „No-Go“ wie die Verwendung von künstlichen Zusatz- oder Duftstoffen. Dementsprechend werden als Trägersubstanzen reines Bio-Jojobaöl und Bio-Alkohol verwendet.

April Aromatics

April Aromatics – Düfte mit Seele, Herzblut und spirituellem Flair

Neben diesem löblich hohen Standard in punkto ökologisches Bewusstsein und Produktethik kommt außerdem auch ein spiritueller und ganzheitlicher Aspekt zur Geltung, der die Düfte von April Aromatics einzigartig macht: So enthält etwa jeder Duft individuell ausgewählte Steinessenzen, die neben Tanja Bochnigs prägenden Einflüssen aus dem Bereich der Aromatherapie für einen „Zustand der Harmonie und des Wohlbefindens“ sorgen, die Sinne beflügeln und uns „in eine Welt der Poesie und des reinen Erlebens“  entführen sollen. Die Düfte – so das erklärte Ziel von April Aromatics – sollen dabei nicht „nur“ gut riechen, sondern auch „ein inneres Wohlbefinden erzeugen und unsere Sinne spürbar erheben“.

Vor dem Hintergrund dieser Markenphilosophie verwundert es auch nicht, dass der kreative Kopf hinter April Aromatics auf das Thema künstliche Ingredienzien gar nicht gut zu sprechen ist: „Natürlichen Essenzen synthetische Inhaltsstoffe hinzuzufügen, ist, als würde man Glutamat über sein wertvolles Bio-Essen streuen“, sagt Tanja Bochnig – und fügt hinzu: „Vertraut der Kraft der Natur – sie ist alles, was wir brauchen“.

Die Parfüms von April Aromatics sind alles andere als Fließband-Düfte, sondern werden von ihrer Schöpferin mit viel Liebe, Herzblut und persönlicher Hingabe geschaffen – sogar auf die „Gezeiten des Mondes“ achtet Tanja Bochnig genau, wenn sie einen Duft kreiert. Die April-Aromatics-Parfüms werden dadurch zu „Düften mit Seele“, die sich schon in ihrer Entstehungsphase deutlich von den meisten anderen Parfümerieprodukten unterscheiden: „Natur pur in wundervollen Elixiren“…

April Aromatics - Tanja Bochnig

April Aromatics bei Essenza Nobile

Serge Lutens – Tubereuse Criminelle

Tubereuse Criminelle

Serge Lutens - Tubereuse Criminelle

TUBEREUSE CRIMINELLE – LIMITED EDITION  2011

Düfte-Komponist Serge Lutens wartet zum Weihnachtsfest 2011 mit einer besonderen Überraschung auf: Eine limitierte Auflage von Tubereuse Criminelle! So außergewöhnlich-abgründig wie sein Name ist auch der Duft, der zwar schon im Jahr 1999 erschienen ist, bislang aber vornehmlich in den exklusiven Salons du Palais Royal Shiseido erhältlich war. Dort hatte er es erst im vergangenen Jahr auf den sechsten Platz der Top 25 der meistverkauften Produkte geschafft.

Wir freuen uns daher ganz besonders, noch in diesem Jahr dieses einmalige Kleinod der Kriminalgeschichte des Parfümeriewesens in unserem Shop präsentieren zu können. Serge Lutens ließ Tuberose, Hyazinthe und Muskatnuss aus dem Giftschrank – und wie nicht anders zu erwarten war, verabredeten sich diese zu einem olfaktorischen Komplott sondergleichen.

Nichts für schwache Nerven (oder ängstliche Nasen)!

Tubereuse Criminelle bei Essenza Nobile

Penhaligon´s – Juniper Sling: Prickelnder Duft-Cocktail zum Mit-der-Nase-Schlürfen

Der neue Penhaligon´s-Duft JUNIPER SLING setzt dem London Dry Gin und Englands „Roaring Twenties“ ein olfaktorisches Denkmal.
Penhaligon´s - Juniper Sling

JUNIPER SLING

Auch wenn in Parfums durchaus beachtliche Mengen Alkohol enthalten sind, und es sogar Menschen geben soll, die Parfums nicht etwa zum Aufsprühen, sondern zum (Be-)trinken kaufen, stehen hochprozentige alkoholische Getränke normalerweise nicht im Mittelpunkt des Interesses unseres Shopsortiments. Doch heute möchte ich einen neuen Duft vorstellen, der ganz der (insbesondere englischen) Trinkkultur gewidmet ist. Namentlich: dem traditionsreichen London Dry Gin!

Juniper Sling – wie alles begann…

Die Ursprünge der Wacholder-Spirituose lassen sich bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Seinerzeit begann die Pest in Europa zu wüten, und Wacholder-Elixire standen (fälschlich) im Ruf, gegen den „Schwarzen Tod“ zu schützen oder die Pest gar heilen zu können. Der eigentliche „Ur-Gin“ ist so auch alles andere als „very British“, sondern stammt aus Kontinental-Europa, genauer: den Niederlanden. Dem Chemiker und Alchemisten Sylvius de Bouve wird die Erfindung des „Genever“ (oder auch „Jenever“) im 16. Jahrhundert zugeschrieben, der zunächst als Heilmittel für Magen- und Nierenleiden konzipiert und verkauft wurde und dessen Name bereits auf die Wacholder-Ingredienz verweist. Später brachten englische Soldaten den Wacholderschnaps auf die britische Insel, und die wechselvolle Geschichte des Gin nahm ihren Lauf, die über diverse Restriktionsmaßnahmen bis hin zu totalen Verboten (1840 bis 1880) führte, und Gin schließlich zu einem englischen Nationalgetränk werden ließ.

Die Idee, die Kult-Spirituose zur Grundlage eines Parfums zu machen, ist nicht völlig neu. So gibt es etwa mit „Infusion“ einen von Geza Schön kreierten Duft aus dem Jahr 2003, der olfaktorisch an die zehn pflanzlichen Zutaten („Botanicals“) der Gin-Marke Bombay Sapphire angelehnt ist.

Doch Juniper Sling von Penhaligon´s verfolgt einen anderen Ansatz: Das Eau de Toilette von Meisterparfümeur Oliver Cresp (der für viele bekannte Parfumkreationen u.a. für Christian Dior, Dolce et Gabbana, Giorgio Armani, Givenchy, Jean Paul Gaultier, Kenzo,  Moschino, Nina Ricci, Paco Rabanne, Versace oder Yves Saint Laurent verantwortlich zeichnet) ist den ebenso exzentrischen und exzessiv lebenden wie trink- und feierfreudigen „Bright Young Things“ aus dem London der wilden 1920er Jahre gewidmet.

Der London Dry Gin ist dabei ein Symbol eben jener „Roaring Twenties“ der britischen Hauptstadt, und Juniper Sling lässt diese Ära in Form einer einzigartigen Duftkomposition wieder auferstehen – da treffen feinster Zimt, Engelwurz, Orangen-Brandy und Wacholder-Beeren in der Kopfnote auf ein delikat-vollmundiges Herz aus Kardamom, Leder, Schwarzem Pfeffer und Iris-Holz, das schließlich mit leckeren Gourmand-Noten von braunem Zucker, Vetivergras, Schwarzen Kirschen und Amber so sinnlich-vergnügt ausklingt wie eine Gin-Party im London der 1920er Jahre. Juniper Sling ist ein prickelnder Duft-Cocktail, den man (im wahrsten Sinne des Wortes) mit der Nase schlürfen kann…

Juniper Sling – der Film zum Duft

Zur Einführung des neuen Duftes gibt es übrigens auch ein kleines, audiovisuell auf die Schwarzweiß-Film-/“Wochenschau“-Ära getrimmtes Launch-Video, das Juniper Sling als vermeintlich treibende Kraft hinter allen möglichen gesellschaftlichen Entwicklungen der englischen „Roaring Twenties“ darstellt:

Ja – etwa so könnten sie gewesen sein, Londons wilde 1920er Jahre! Und wenn nicht, dann ist es doch zumindest gut erfunden…

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Penhaligon´s – Juniper Sling…

… ist ab sofort in unserem Shop als Eau de Toilette in den Größen 50 und 100 ml vorbestellbar:

JUNIPER SLING

30 Jahre Annick Goutal: „Joyeux anniversaire!“

Annick Goutal - 30. GeburtstagBeim Stöbern in der Neuheiten-Sektion unseres Shops ist es wohl kaum noch zu übersehen: Annick Goutal hat Geburtstag! So ziemlich genau 30 Jahre ist es nun her, dass die erste Parfum-Boutique von Annick Goutal in der Rue de Bellechasse im Pariser Stadtteil Saint-Germain eröffnet wurde. Seither haben etliche wunderschöne und exquisite Duft-Kreationen von Isabelle Doyen, Annick Goutal und ihrer Tocher Camille die Welt der Haute Parfumerie bereichert und verzaubert…

30 Jahre – normalerweise wird zu einem solchen Anlass ja der Jubilar mit Geschenken überhäuft; im Falle von Annick Goutal hat man aber eher das Gefühl, dass das Geburtstagskind selbst mit Präsenten nur so um sich wirft! Jedenfalls gibt es pünktlich zum „30 Ans“-Markenjubiläum eine ganze Reihe von Neuheiten, mit denen die Welt der feinen Düfte beschenkt wird und die gewiss einem jeden Annick-Goutal-Fan das Herz ein paar Zentimeter höher schlagen lassen werden…

Annick Goutals Allzeit-Klassiker „Eau d´Hadrien“ im „30 Ans“-Jubiläumsflakon

Annick Goutal - Eau d´Hadrien "30 Ans"

Annick Goutal - Eau d´Hadrien "30 Ans"

Da wäre zum einen die von Camille Goutal erstmals in unserem Interview im März angekündigte Sonderedition des Goutal-Klassikers Eau d´Hadrien. Der Unisex-Duft nimmt innerhalb des Parfum-Sortiments von Annick Goutal eine besonders herausragende Stellung ein; zahlreichen Film- und Popstars wie etwa Tom Cruise, Leonardo di Caprio, Madonna, Céline Dion, Catherine Deneuve, Tina Turner oder Sharon Stone wird eine Schwäche für den zitrisch-mediterranen Ausnahme-Duft nachgesagt. 2008 erhielt der Duft den „Parfümeriebranchen-Oscar“ FiFi Award und wurde von den Juroren der Fragrance Foundation offiziell in die Fragrance Hall of Fame aufgenommen.

Zudem stammt er auch noch aus der Gründungszeit des Unternehmens Annick Goutal, gehört also zu den Parfum-Grundsteinen der Marke – schon deshalb verwundert es kaum, dass nun gerade von diesem Duft eine limitierte „30 Ans“-Jubiläumsausgabe erscheint. Und was für eine schöne! Der Parfumflakon wurde eigens für den Geburtstag von der traditionsreichen Pariser Juwelierfirma Arthus-Bertrand feierlich eingekleidet, und zwar mit einem schmückenden Festtagsgewand aus fünf wunderhübsch gravierten, golden glänzenden Miniatur-Medaillons – sie zeigen u.a. das Marken-Emblem und zwei kleine stilisierte Schmetterlinge, die so etwas wie das „Wappentier“ von Annick Goutal sind…

„Mon Parfum Chéri, par Camille“ – eine Hommage an Annick Goutal

Annick Goutal - Mon Parfum Chérie, par Camille

Annick Goutal - Mon Parfum Chérie

Gleichfalls in unserem im Frühjahr geführten Interview machte Camille Goutal auch eine geheimnisvolle Andeutung zu einem neuen Duft: „Wir werden im September einen neuen Duft herausbringen, ein feminines, sehr spezielles Parfum“, orakelte sie damals; alles weitere jedoch sei noch streng „geheim“. Nun, jetzt nicht mehr: Mon Parfum Chéri, par Camille heißt das süße Geburtstags-Geheimnis, zu dem wir Camille Goutal noch vor etwa einem halben Jahr kaum mehr als einen beiläufigen Satz entlocken konnten. Dafür wissen wir mittlerweile umso mehr über die neueste Duftkreation aus dem Hause Annick Goutal, die gerade rechtzeitig zur großen, rauschenden 30-Jahre-Party erscheint:

  • Es handelt sich dabei um einen würzigen und intensiven Chypre-Duft, dem indonesischer Patchouli seine besondere Tiefe und geheimnisvolle Aura verleiht… in dem Pflaumennoten für einen fruchtigen Akzent sorgen, während Gewürze eine magisch-hypnotisierende Wirkung, und Heliotrop und italienische Iris einen subtil pudrigen Zauber entfalten…
  • Der Duft ist eine Hommage an die Weiblichkeit, besonders aber an die Markengründerin Annick Goutal, die ihrer Tochter Camille mit Petite Chérie einst selbst ein eigenes Parfum gewidmet hat. „Mon Parfum Chéri, par Camille“ ist inspiriert von einem kleinen Cremeparfum aus dem früheren Besitz der französischen Schriftstellerin, Varietékünstlerin und Journalistin Colette, das Annick Goutal dereinst geschenkt bekam. Ihre Tochter Camille fand diesen Duft nach all den Jahrzehnten nahezu unverändert vor. In der Duftbeschreibung heißt es hierzu:

„(…) ein zeitloser holziger Duft, der Jahrzehnte überdauert hat, ohne auch nur einen Tag älter zu werden. Fasziniert von diesem ungewöhnlichen Duft schwelgte Camille in Kindheitserinnerungen an 40er Jahre Hollywoodfilme. Verführerischer Satin. Feine Spitze. Schauspielerinnen mit eleganten Handschuhen und karminroten Lippen. Und vor ihren Augen das Bild ihrer Mutter, die sich zum Ausgehen fertigmachte“…

  • Der Flakon weist die klassische Form der Damenduft-Fläschchen von Annick Goutal auf, jedoch mit einigen charakteristischen Details: Der duftende Nektar im Inneren schimmert in verführerischem Rot durch das klare Glas hindurch; eine schwarze Tüllschleife mit Satin-Streifen setzt optisch einen interessanten Kontrapunkt, der – zusammen mit der in mysteriösem Schwarz gehaltenen  Umverpackung mit ihren goldfarbenen Verzierungen – die geheimnisvolle Seite des Parfums visuell unterstreicht und widerspiegelt.

  • Annick-Goutal-Düfte sind besonders dafür bekannt, dass sich einige von ihnen untereinander gut layern lassen, also miteinander kombinierbar sind und übereinander getragen werden können. Und so gibt es auch zu „Mon Parfum Chéri, par Camille“ drei Duftempfehlungen für auf- und anregende Layering-Experimente: Wer etwa die blumige Seite des Duftes betonen und ihm zugleich noch mehr Intensität verleihen möchte, kann dies einmal mit Grand Amour ausprobieren. Ambre Fétiche hingegen verleiht „Mon Parfum Chéri, par Camille“ eine besonders warme Ausstrahlung, während Musc Nomade das Parfum weicher erscheinen lässt.

  • Mon Parfum Chéri, par Camille wird voraussichtlich ab ca. der zweiten oder dritten Oktoberwoche als Eau de Toilette (50 und 100 ml) und Eau de Parfum (100 ml) erhältlich sein, und kann bereits jetzt vorbestellt werden.

Goldene Geschenke…

Annick Goutal - Geschenkset "Petite Chérie"

Annick Goutal - Geschenkset "Petite Chérie"

Doch damit ist der Geburtstags-Gabentisch noch längst nicht voll: Hinzu gesellen sich in diesem Herbst weitere Neuerscheinungen von Annick Goutal. Zu benennen sind hier – neben einem limitierten „Sortiment 2011“ aus der Raumdüfte-Abteilung (mit dem als „Weihnachts-Duft“ bekannten Duft Noël) – insbesondere zwei wunderschöne, golden schimmernde Geschenksets mit je 50 ml Eau de Toilette und einer parfümierten Körpercreme – jeweils mit dem Duft „Petite Chérie“, oder wiederum mit dem famosen Annick-Goutal-Allzeitklassiker „Eau d’Hadrien“.

… und kostbare Schätze

Und wem das nun noch immer nicht genug war, bekommt mit diesem luxuriösen Mini-Köfferchen noch eine ganz besondere Dreingabe:

Annick Goutal - Mini Boule Coffret

Annick Goutal - Mini Boule Coffret

Mini Boule Coffret nennt sich das kostbare, in edlem Schwarz gehaltene Stück, in dem fünf Miniatur-Ausgaben von Annick Goutals kultig-legendären „Butterfly Boules“ ein samtweiches Bett gefunden haben – die jeweils 10 ml der folgenden duftenden Köstlichkeiten enthalten: Eau d‘Hadrien (EdP), Petite Chérie (EdP), Quel Amour! (EdP), Mandragore (EdP) und Un Matin d‘Orage (EdT).

Bei so viel Schönem, das so ein 30-jähriges Jubiläum offenkundig hervorzubringen vermag, wünscht man sich ja schon fast heimlich den nächsten „runden“ Geburtstag von Annick Goutal herbei. Doch bis es (in zehn Jahren…) wieder so weit ist, senden wir von Essenza Nobile ganz herzliche Geburtstagsgrüße über Rhein, Maas, Argonnen und Marne hinüber nach Paris, und sagen:

JOYEUX ANNIVERSAIRE

ANNICK GOUTAL!

Annick Goutal - 30 Jahre